Artikel mit ‘WikiWeb’ getagged

Wikis allerorten - jetzt auch in der Grundschule

Friday, 20. April 2007

Wenn die Wikipedia nicht gerade als Abschreibvorlage für Referate oder Hausübungen missbraucht wird, ist sie eine wirklich brauchbare Einrichtung. Sie hat nur einen Nachteil - sie ist so schrecklich erwachsen! Zwar gibt es für die englische Version eine “simple” Variante, damit auch Menschen sie verstehen können, die nicht so gut Englisch können (http://simple.wikipedia.org/), aber kindgerechter ist das Lexikon deswegen noch lange nicht.

Kinder haben eine ganz andere Sicht auf die Dinge des Alltags und wissen mit den abstrakten Erklärungen der Erwachsenen oft wenig anzufangen. Wie gut, dass es von der deutschen Zentrale für Unterrichtsmedien das Grundschulwiki gibt. Von Kindern für Kinder: bezüglich der thematischen Schwerpunkte und der Formulierung liegt das Projekt ganz in Kinderhänden.

So findet man unter dem Eintrag “Feuerwehr” bis jetzt nur eine detaillierte Liste der Ausrüstung eines ordentlichen Löschzuges mit eigenwilliger Ortografie (”Auffangtrambolin” oder “Megapfon”) und bei der “Katze” heißt es (wohl dank Eigenerfahrung): “Sie können ganz wütend werden, wenn sie ihr Futter nicht pünktlich bekommen.”

Eine lesbare Sache, nicht nur für unsere Kleinen! :)

http://www.zum.de/grundschulwiki/

WikiHow sagt, wie’s geht

Saturday, 24. March 2007

Auf eine der für mich momentan witzigsten Seiten im Internet hat mich die amerikanische Sprachassistentin an unserer Schule aufmerksam gemacht (Thx Elisabeth!) - WikiHow. Beide Teile von WikiHow sind eigentlich ein alter Hut - WikiWebs gibt’s wie Sand am Meer, und DIY-Guides ebenso. Diese beiden Dinge zusammenzutun mutet nicht gerade revolutionär an - bis man einen der Artikel studiert hat. Es geht auf WikiHow nämlich nicht nur um praktische Dinge, etwa wie man Grasflecken aus dem Fußballtrikot entfernt. Vielmehr ist WikiHow ein Sammelsurium an Anleitungen für kuriose Dinge, für Dinge, nach denen man sich nicht einmal zu fragen traut! :) Endlich wird das Geheimnis gelüftet, wie man mittels Hot Dog-Weitwurf in der Küche die Zahl Pi errechnen kann … Und doch bleibt WikiHow stets ernsthaft und sachlich und behandelt jedes Thema, als wäre es das selbstverständlichste der Welt. Das macht Spaß. Mein Lieblingsartikel ist übrigens überaus nützlich: How to Get Your Girlfriend to Play Video Games …

http://www.wikihow.com/

Firefox 3

Saturday, 24. February 2007

Während die Welt gerade noch dabei ist, gemählich auf Firefox 2 umzusteigen, arbeiten die EntwicklerInnen des Browsers bereits an der nächsten Generation. Und sie haben sich eine Menge vorgenommen. Laut der e-LISA academy soll der Browser der Zukunft ”Informationen nicht nur darstellen, sondern auch verstehen können.” Nur worin besteht der Vorteil, wenn der Browser Informationen “verstehen” kann (was auch immer das heißen soll), aber NutzerInnen mit den Inhalten und besonders deren Fülle überfordert sind? Diese Entwicklung hat sich ja schon bei Suchmaschinen gezeigt und damit verbundenen Konzepten, auf Knopfdruck immer mehr neue und passende Links vorzuschlagen. Im eLearning setzt sich dieser Negativtrend fort, SchülerInnen mit ausufernden Linksammlungen zu erschlagen.

Der einzig richtige Ansatz in Richtung “verstehende Suchmaschine” wäre, ein System zu schaffen, das Informationen nach ihrer Relevanz für bestimmte NutzerInnen ordnen kann. Aber das stelle ich mir derart komplex vor, dass es wohl noch mehr als Zukunftsmusik ist.

Viel eher Chance auf Realisierung hat der auf der Seite der EntwicklerInnen vielfach geäußerte Wunsch, die Lesezeichenverwaltung zu verbessern. Das System der Ablage in Unterordnern sei viel zu mühsam und umständlich, so die Entwickler. Überlegungen dazu, was ein moderner Browser alles können soll, stellt eine weltweite Firefox-Gemeinde übrigens gemeinsam an. Die EntwicklerInnen haben dafür ein Wiki publiziert, in welchem jedeR Wünsche äußern und mitdiskutieren kann.

http://wiki.mozilla.org/Firefox3/Firefox_Requirements

Für größere TiddlyWikis empfiehlt sich ccTiddly

Monday, 27. November 2006

Das Ende meines kleinen TiddlyWiki-Schwerpunkts widme ich einem Tipp, falls das kleine TiddlyWiki zu groß wird … Und das kann bei einem persönlichen Tagebuch/Schnipselbuch ja schnell einmal passieren. Denn der große Vorteil - dass TiddlyWiki nur aus einer einzigen Datei besteht - kann schnell zum Nachteil werden, wenn die Anzahl der Tiddlers steigt und steigt. Schnell kann das TiddlyWiki eine Größe von 500KB oder 1MB erreichen und dann wird selbst bei Breitbandanschlüssen die Wartezeit recht lang. Zwar sind nach dem ersten Laden alle Tiddlers unmittelbar verfügbar (da sie ja bereits geladen wurden), aber wenn man nur schnell einen Link nachschauen möchte, steht die Wartezeit in keinem Verhältnis zur Information. (more…)

Interessant: TiddlyWiki für nichtlineare Literatur

Sunday, 26. November 2006

Wofür dieses kleine Ding noch gut sein kann, demonstrieren sehr anschaulich Beispiele, in denen TiddlyWiki zum Verfassen von kleinen Geschichten verwendet wurde. Allerdings verlaufen diese Geschichten nicht linear (wie in einem Textdokument), sondern laden zum nichtvorhersehbaren Browsen ein. Das gelingt mit Hilfe der absatzweisen Tiddler-Struktur mit einer Fülle von Hyperlinks. Die Leseerfahrung ist überaus spannend, du solltest es selbst einmal ausprobieren. Vielleicht lässt sich diese Idee sogar in der Schule verwenden, bedienerInnenfreundlich sind TiddlyWikis ja allemal. Ich habe mit TiddlyWiki jedenfalls ein ideales Werkzeug gefunden, um einen alten Traum von mir zu verwirklichen (wenn ich einmal viel Zeit habe …): Das Verfassen von einer “Bestimm’ deinen eigenen Weg”-Geschichte, wie ich sie früher als Kind so geliebt habe. Kannst du dich erinnern? Da hieß es dann: “Wenn du die Tür öffnen willst, blättere auf Seite 52. Wenn du lieber weitergehst, blättere auf Seite 40″ …

TiddlyWikiFiction

Nützliches TiddlyWiki-Zubehör

Saturday, 25. November 2006

Jetzt ist es aber genug mit meinem TiddlyWiki-Schwerpunkt! Nur eines noch: TiddlySnip, die nützliche Firefox-Erweiterung, um in einem TiddlyWiki zusammenzusammeln, was man im Zuge einer Webrecherche so alles findet. Bisher nutzte ich zum Sammeln meiner Netzschnipsel das hervorragende Programm Netsnippets. Nun bin ich aber am Überlegen, ob ich nicht auf TiddlyWiki und TiddlySnip umsteigen sollte. Die Kombination zwischen den beiden Tools funktioniert einwandfrei. Der einzige Nachteil ist, dass man nur Text sammeln kann und es bei Bildern problematisch wid. Aber das meiste, was ich so sammle, sind ohnehin Textschnipsel für diverse Unterrichtseinheiten. Die hätte ich dann fein säuberlich mit Tags versehen an einem Ort versammelt. Mal sehen, was mein Praxistest bringt.

TiddlySnip

tiddl.icio.us: Meine Bookmarks werden getiddelt!

Friday, 24. November 2006

Ich habe euch ja schon gestern TiddlyWiki ans Herz gelegt, möchte euch aber heute eine konkrete und nützliche Anwendung vorstellen. Eine für mich persönlich fabelhafte Nutzung des kleinen Zwergs ist die Verwaltung meiner Bookmarks. Ich hatte die bis jetzt bei del.icio.us liegen, aber wenn ich so wichtige Daten aus der Hand gebe, kriege ich immer ein ungutes Gefühl. Ich bin nicht gern abhängig von diversen Anbietern und habe mein Zeug lieber am eigenen Webserver liegen oder - noch besser - auf der eigenen Festplatte. Mit TiddlyWiki ist das nun kein Problem mehr. Look & feel ist dank TagCloud-Plugin genauso wie bei delicious. Mir kommt vor, als sei delicious selbst nicht viel mehr als ein großes TiddlyWiki, mit Gruppenfunktionen angereichert … Eine Chance hat TiddlyWiki auf jeden Fall verdient!

Den Unterricht wunderbar ergänzen könnte eine Linksammlung, die mit TiddlyWiki für eine bestimmte Klasse / Schule angelegt wird. Dank der Tags können SchülerInnen schnell die Inhalte (Übungen, Erklärungen) finden, die sie benötigen.

Hier als Beispiel meine “Tiddlicious”-Seite: http://delicious.tiddlyspot.com/

TiddlyWiki: Wiki meets Blogging

Thursday, 23. November 2006

Für die einen ist es eine nette Spielerei, für andere schlicht ein “Wiki für sehr Arme“. TiddlyWiki ist anders und hat daher meiner Meinung nach durchaus seine Berechtigung. Das kleine, persönliche Notizbuch aus JavaScript-Befehlen passt auf jeden USB-Stick und kann viele Funktionen erfüllen, ja bei Klassenprojekten und Ähnlichem sogar zu einem kleinen, feinen Content Management System werden.

TiddlyWiki ist die gelungene Verschmelzung eines WikiWebs mit Weblog-Elementen. Angelegt werden mittels Mausklick so genannte Stückchen von “MicroContent”, die ähnlich wie Einträge eines Blogs durch Überschriften und Datum identifiziert, geöffnet und gelesen werden können. Eine kraftvolle Suchmaschine findet auch den verstecktesten Inhalt. Was das TiddlyWiki-Blog nun aber so unschlagbar macht, ist die Wiki-ähnliche Verlinkung der Einträge untereinander durch CamelCase-Wörter oder die Links durch eckige Klammern. Dies ermöglicht ein neuartiges Leseerlebnis im traditionellen Kleid des Weblogs. Das “Tagging”-System des MicroContent, bekannt aus del.icio.us, lädt zum Browsen und “durch das Wiki schlendern” ein.

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Reisevorbereitungen mit WikiTravel

Friday, 27. October 2006

WikiTravel heißt eines der vielen Kinder der Wikipedia-Familie. Erwünscht sind auf dieser Reiseplattform keine persönlichen Reisebeschreibungen oder Fotogalerien, sondern jede Art von Basisinformation, die Globetrotter in der Planungsphase einer Reise brauchen. So  ist WikiTravel - gemäß der Wikipedia-Ideologie - ein Projekt mit dem Ziel, einen vollständigen, aktuellen und verlässlichen weltweiten Reiseführer zu erstellen, dessen Inhalte frei verfügbar sind.

http://wikitravel.org/

Blogs und Wikis: Leitfaden für LehrerInnen

Monday, 16. October 2006

Swisscom, ein schweizerischer Telekommunikationsanbieter, hat einen Leitfaden für LehrerInnen herausgebracht, der im PDF-Format heruntergeladen werden kann. Er gibt LehrerInnen Tipps darüber, wie sie Blogs und Wikis im Unterricht einsetzen oder auch privat nutzen können, sei es als LeserIn oder als AutorIn.

“Jeder Leser auch ein Autor”