Artikel mit ‘Web 2.0’ getagged

TiddlyWiki zur Stundenplanung

Monday, 24. September 2007

Werner von Lernenheute nutzt TiddlyWiki, das ich in einer kleinen Reihe vor einiger Zeit vorgestellt habe, zur Stundenplanung. Seine Beschreibungen demonstrieren eindrucksvoll den praktischen Wert der niedlichen Anwendung.

http://lernenheute.wordpress.com/
http://www.tiddlywiki.com/

Frag Vati!

Saturday, 22. September 2007

Wie entferne ich Baumharz vom Autolack? Wie lange ist die Verarbeitungszeit von Gips? Und wie verfuge ich Mauerwerk? - Die Antwort auf solche und viele weitere Fragen weiß - traditionellerweise - oft Vati. Und das gilt nicht nur für die so genannten “Dünnbrettbohrer”, für die die Webseite “Frag Vati” mit einem Augenzwinkern gedacht ist.

http://www.frag-vati.de/

Top 100 Tools for Learning Summary

Thursday, 20. September 2007

Die englische eLearning Doyenne Jane Knight hat die 100 besten Tools für eLearning zusammengetragen. In der Liste finden sich sowohl Offline-Anwendungen zur Installation am Computer wie Powerpoint oder Audacity, aber auch Online-Anwendungen wie flickr oder Facebook. Das PDF-Dokument stellt die 100 Tools nach unterschiedlichen Ordnungsprinzipien dar und verlinkt jeden Eintrag mit einer entsprechenden Beschreibung auf der Internetseite von Jane Knights Institut.

http://www.c4lpt.co.uk/downloads/top100tools.pdf

eJamming

Monday, 10. September 2007

Im Grunde meines Herzens bin ich ja Musiker - ich habe viele Jahre lang Klavier gelernt. Und obwohl ich heutzutage anders meine Brötchen verdiene und leider nicht mehr so viel Zeit zum musizieren habe, verfolge ich immer wieder gern die neuesten Trends der Branche.

Ein interessantes neues Angebot ist mir kürzlich aufgefallen: Dank zunehmend schneller werdender Breitbandverbindungen lässt sich ein Projekt realisieren, das noch vor wenigen Jahren kaum finanzierbar gewesen wäre: eJamming - also das gemeinsame Improvisieren, allerdings quer über den Globus.

eJamming schließt MusikerInnen auf der ganzen Welt zusammen, um in virtuellen Jam-Sessions gemeinsam zu musizieren. Im Angebot gibt es jedes Instrument: vom DJ bis zur Sängerin, vom Bassisten bis zum Drummer. Nach der Anmeldung beim Service (zur Zeit noch kostenlos) hat man Zugriff auf diesen weltweiten Pool an MusikerInnen und kann sich schon verabreden …

Auf der einen Seite macht eJamming zweifellos richtig Spaß, auf der anderen Seite kann es eine spannende neue Möglichkeit des SchülerInnenaustauschs sein: Wie toll wäre es, wenn die Schulband einer österreichischen Hauptschule gemeinsam mit dem Kammerchor einer amerikanischen High School einen afrikanischen Song einstudieren würde? - Alles keine Zukunftsmusik mehr, sondern tatsächlich machbar.

http://www.ejamming.com/

Map a story

Saturday, 08. September 2007

Im Netz habe ich kürzlich eine interessante Idee gefunden, wie man diverse online Landkarten-Anwendungen für den Literaturunterricht nützen könnte: “Map a story”. Die MacherInnen von Map a story rufen dazu auf, mit einer dieser Landkarten-Webseiten einen Plan der eigenen Geburtsstadt zu erzeugen und ihn dann anzureichern mit Erinnerungen, Fotos und Begegnungen. - wie eine Art elektronisches Tagebuch aus vergangenen Zeiten. Diese Idee ist sehr interessant und faszinierend, aber ich kann mir auch noch eine andere Anwendung vorstellen:

SchülerInnen sollen fiktive Geschichten verfassen und diese mit Hilfe eines Stadtplans entwickeln. Diese Vorgehensweise hilft, die räumliche Dimension bei Geschichten nicht aus den Augen zu verlieren und realistische Angaben zu machen, wie weit Orte voneinander entfernt sind bzw. in welcher Umgebung sich Schauplätze befinden. Mit Hilfe der Landkarten-Webseiten können die SchülerInnen auch hier spezielle Punkte festlegen und auch definieren, an denen sich Schlüsselszenen der Geschichte abspielen: An dieser Straßenecke trifft Julia zum ersten Mal auf Karl, hier finden die beiden ein ausgesetztes Hundebaby, etc.

http://www.rebooting.ca/place/
http://www.communitywalk.com/

Infogami?

Sunday, 24. June 2007

Infogami klingt sehr nett - ein neuer kostenloser Webseitenprovider mit eingebautem Content Management System, das einige Schmankerln vermuten lässt: anpassbare Templates, ein ausgefeiltes Statistiksystem, bequeme Rechtevergabe an RedakteurInnen und Aufzeichnung der durchgeführten Veränderungen - und ein eingebautes Weblog für Neuigkeiten aller Art. Ein schönes System, um Schulprojekte umzusetzen oder Projektarbeiten, etc. Ich hätte Infogami sehr gern getestet.

Es gibt nur einen Haken: Ich schaffe es nicht, mich anzumelden! Die Titelseite verspricht vollmundig: “Create a website now (It’s free)” und man kann auch den gewünschten Subdomainnamen angeben. Aber nach einem Klick auf “Go” heißt es dann: “Just one more step before you get your site - we just need you to log in.” Die Frage ist nur: Mit welchen Logindaten? Anlegen kann man nämlich keinen Account, stur verlangt die Seite immer wieder Username und Passwort. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen? *rätsel*

http://infogami.com/

Classroom 2.0 network

Sunday, 17. June 2007

Steve Hargadon hat auf Ning.com ein Online-Netzwerk eröffnet für LehrerInnen, die sich für Möglichkeiten und Chancen von Web 2.0 im Klassenzimmer interessieren. LehrerInnen aller Stufen und Schulformen können hier diskutieren, Fragen stellen und Ideen austauschen. Schließlich lernen wir ja alle ständig weiter! :)

http://classroom20.ning.com/

Protonotes: Haftnotizen fürs Netz

Thursday, 14. June 2007

Man kann Internetseiten natürlich kommentieren, indem man kleine gelbe Haftnotizen quer über seinen Bildschirm verteilt und draufkritzelt, was einem so einfällt. Allerdings ist das ein recht statisches Erlebnis, denn kaum springt man zur nächsten Seite, stimmen die Kommentare schon nicht mehr. Und mit anderen teilen kann man seine Ideen erst recht nicht.

Liegt nahe, die beliebten kleinen Zettelchen für den Online-Gebrauch zu optimieren und ein praktisches Web 2.0-Service daraus zu machen: Protonotes.

Mit Protonotes können Teammitglieder Internet-Prototypen direkt im Kontext diskutieren. Für das Service registrieren braucht sich nur ein Teammitglied. Diese Person kann dann für gewünschte Internetseiten eigene Protonotes-URLs generieren und dem Team bekanntgeben. Nun können schon alle damit beginnen, ihren Senf dazu zu geben - registrieren müssen sie sich nicht.

Im eLearning-Kontext ist Protonotes eine nette Einrichtung, um gemeinsam Internetseiten zu diskutieren. Ähnlich wie in einem Wiki erspart man es sich, sich immer wieder auf bestimmte Textstellen zu berufen, sondern man diskutiert genau dort, wo die eigene Idee hineinpasst.

http://www.protonotes.com/

All das neue Technologiezeugs in einfachen Worten

Wednesday, 13. June 2007

Common Craft erklärt ausgewählte Themen aus dem ach so neumodischen Technologiezeugs in Plain English: Was verbirgt sich hinter der ominösen Abkürzung RSS? Was ist ein Wiki? und Wie funktioniert ein TrackBack? Die Clips sind nicht schwer zu verstehen und eine große Hilfe, um sich im Dschungel der modernen Webanwendungen zurecht zu finden. Es gibt allerdings auch vereinzelt deutsche Versionen. Hier ein kleiner Überblick:

RSS in Plain English (deutsche Version des Clips)
Wikis in Plain English (deutsche Version des Clips)

Internationale Versionen der Clips von Common Craft werden übrigens von NutzerInnen untertitelt mit dem Web 2.0-Service DotSub. - ebenfalls eine spannende Anwendung!

Google Street View umstritten

Friday, 08. June 2007

Eigentlich ist es ja eine sehr nette Idee: Der neue Geodienst des Suchmaschinenanbieters ermöglicht das Fahren durch Städte und zeigt ausgewählte (bislang nur US-amerikanische) Orte fotorealistisch. So können wir unseren SchülerInnen zeigen, wie San Francisco wirklich aussieht und sie etwa bei einem Webquest auffordern, eine geplante Sightseeing-Tour tatsächlich zu unternehmen.

Nun hat Google Street View aber KritikerInnen auf den Plan gerufen. Google dürfte mit dem Angebot nämlich gegen die Privatsphäre verstoßen, wie der “Standard” dieser Tage meldet. Die Nutzerin Mary Kalin-Casey war schockiert darüber, dass sie ihren Kater im Wohnzimmerfenster ihres Hauses sehen konnte. Ihr Posting, in dem sie ihre Besorgnis äußerte, löste heftige Debatten über die Folgen von Google Street View für die Privatsphäre aus.

Google lässt verlautbaren, die Privatsphäre ernst zu nehmen: “Street View zeigt nur Bilder, die von öffentlichen Räumen gemacht wurden.”

http://maps.google.com/help/maps/streetview/