Artikel mit ‘Web 2.0’ getagged

Alternative Endings, nicht nur im Film!

Thursday, 24. April 2008

Die Kollaborationswut des Web 2.0 hat längst auch die literarische Welt erfasst und bringt AutorInnen und LeserInnen zusammen. Ein raffiniertes Angebot in dieser Sparte ist StoryMash, eine Community für VerfasserInnen und LeserInnen von fiction stories. Letztere können hier mitbestimmen, wie Geschichten weitergehen sollen und sich für oder gegen alternative Versionen aussprechen. Nett gemacht ist die Baumansicht von Geschichten, die grafisch veranschaulicht, in welcher Beziehung Alternativ-Versionen von Kapiteln stehen. Natürlich ist die Zeit üblicherweise viiiel zu knapp, bei so einer Gemeinschaft tatsächlich aktiv mitzumachen, aber mich erinnert das Projekt wieder einmal daran, in meinen Unterricht etwas collaborative writing einzubauen.

http://storymash.com/

Map a story II

Wednesday, 16. April 2008

Einzelne engagierte LeserInnen haben die Idee bereits realisiert, Schauplätze von Geschichten auf interaktiven Landkarten zu verzeichnen. Siehe dazu meinen Beitrag "Map a story" (http://www.lernado.com/2007/09/08/map-a-story/). Nun hat offenbar auch der Penguin Verlag diese Idee übernommen. Das meldete der bodensee edublog.

http://wetellstories.co.uk/stories/week1/

Zurück beim Bewährten …

Thursday, 13. March 2008

Es ist mir nun schon ein paar Male passiert. Da war ich bei bestimmter Software auf der Suche nach neuen Alternativprodukten, die alles noch besser und schneller können und noch moderner und ausgefeilter sind - und dann musste ich erfahren, dass die Programme, mit denen ich bisher gearbeitet hatte, immer noch am besten für mich zu gebrauchen sind. :)

Unlängst widerfuhr mir dies mit meiner geliebten Backup-Software Easy2Sync, die ich wirklich empfehlen kann - das Programm synchronisiert meine Daten in Echtzeit mit diversen Online- und Offline-Speichermedien, damit im "Falle des Falles" nicht alles verloren ist. Der Hersteller liefert nach dem einmaligen Kauf des Programms regelmäßig kostenlose Updates.

Und erst gestern habe ich - angespornt durch die Luminotes - mich wieder mit dem in Vergessenheit geratenen TiddlyWiki beschäftgt. Luminotes ist nämlich nicht so einfach auf dem eigenen Webspace zu installieren, wie ich dachte. Also habe ich mich reumütig wieder mit TiddliWiki befasst und musste feststellen, dass sich eine Menge getan hat. Es gibt nunmehr eine stylische Backend-Ansicht mit allen Optionen und haufenweise Plugins, die - wenn man sie alle aktiviert - Luminotes weit hinter sich lassen. Vor allem ein WYSIWYG-Plugin hat es mir angetan. Es fügt sich nahtlos in die Tiddlerstruktur ein und benötigt nicht eine Datei extra, sodass auch mit aktiviertem Plugin das TiddlyWiki immer noch nur eine Datei umfasst.

Hier gibt’s das originale TiddlyWiki: http://tiddlywiki.com/
Hier gibt es das geniale WYSIWYG-Plugin: http://visualtw.ouvaton.org/VisualTW.html
Und hier haufenweise zusätzliche Erweiterungen: http://tiddlyvault.tiddlyspot.com/

Luminotes

Wednesday, 12. March 2008

Immer noch ein reizendes Spielzeug ist Tiddlywiki, dem ich einmal eine Reihe von Blogbeiträgen gewidmet habe (http://www.lernado.com/2006/11/23/tiddlywiki-sus-und-praktisch/). Nun bin ich im Netz auf einen Tiddlywiki-Klon gestoßen: Luminotes, das persönliche Wiki Notebook.

Luminotes erinnert im Handling frappant an Tiddlywiki, ist aber von der Oberfläche her "netter" in der Bedienung und bietet auch die Möglichkeit, den Text zu formatieren, Files anzuhängen oder das Notizbuch schnell mit anderen zu teilen.

Bei Luminotes gibt es einen kostenlosen Testaccount zum Ausprobieren und verschiedene Bezahlmodelle für mehr Speicherplatz. Vermutlich muss das so sein, weil man auch Dateien hochladen kann. Und wer Luminotes auf seinem eigenen Webspace installieren will, kann die Software auch herunterladen. Das werde ich wohl machen …

http://luminotes.com/

Reiseportal

Saturday, 08. March 2008

Viele der aktuellen Internet-Communities drehen sich um Austausch, Austausch, Austausch. Ist ja wirklich praktisch: Bevor man sich einen Artikel kauft, kann man sich ausgiebig dutzende an Testberichten durchlesen (früher musste bestenfalls eine Aufstellung der technischen Daten auf der Verpackung herhalten), wenn man ein Hotel sucht, findet man ehrliche Meinungen und Reiseberichte statt wie früher nur retouchierte Katalogfotos, und so weiter.

Ein sehr großes Angebot in Sachen Reisen bietet die Seite Igougo. Neben den obligaten Hotelbewertungen und sponsored links zu billigen Flugtickets findest du auf Igougo aber eine Reihe von wirklich charmanten Features. Es gibt nämlich haufenweise Insidertips, was es Interessantes abseits der touristischen Trampelpfade gibt, "Journals" und "Experiences", die Empfehlung und Reisebericht in einem sind.

Sollen meine SchülerInnen also wieder einmal erforschen, wie es in London, New York oder Sidney aussieht, werde ich sie zu Igougo schicken und nicht immer zu den jeweiligen Touristboards. Die Einträge dort sind nämlich viel persönlicher. Und ein bisschen Human Touch neben dem zurechtgebogenen Reisekatalogdeutsch hat noch niemals geschadet! :)

http://www.igougo.com/

Google Sites

Sunday, 02. March 2008

Vor einiger Zeit hat Google das Wiki-Projekt JotSpot gekauft und seither fragte ich mich neugierig, in welche Richtung der Suchmaschinengigant es weiterentwickeln würde. In der Form der "Google Sites" feiert JotSpot nun seine Wiederauferstehung. Google verspricht, nun sei "creating a team site as easy as editing a document".

Zunächst einmal ist Google Sites naturgemäß der Platz, an dem die verschiedensten Medien, die von diversen Google Services verwaltet werden, zusammenfließen: Google Docs, der Kalender, YouTube und Picasa. Abgesehen davon können aber auch weblogartige Beiträge veröffentlicht werden, sodass das Ergebnis wie eine nette kleine Groupwork-Seite aussieht, auf der intern oder auf öffentlich Informationen ausgetauscht werden.

http://sites.google.com/

Hirn #2

Thursday, 28. February 2008

Es gibt sooo viele nützliche Services rundherum, dass mir schon ganz schwindlig wird! Eines zeichnet sich für mich aber immer mehr ab: Die Zeiten von lokal abgespeicherten Webschnipseln oder Ausschnitten von Internetrecherche sind wohl endgültig vorbei. Nun sammelt man seine Gedanken und Ausschnitte und Textteile, die man im Netz zusammensammelt, auf diversen Onlineplattformen. Nur welche nehmen?

Ein Service, das mir schon wegen seines überaus netten Namens gefällt, ist Second Brain. Selbstbeschreibung des Anbieters: "Second Brain makes it really easy to keep track of all the content you have online. Bookmark web-pages and import content from your favorite internet-services. Organize everything in collections and share it on your public page."

Damit ist schon alles gesagt. Inhalte von delicious, Picasa, Google Docs und so weiter werden an einem Platz zusammengetragen. Auch Bookmarks zu jeglichen Seiten werden im persönlichen Account gespeichert, getaggt und gesammelt. Was ich noch vermisse, ist die Möglichkeit, Textteile oder Bilder von herkömmlichen HTML-Seiten zusammenzutragen, die nicht mit einem der trendigen Online-Services verbunden sind.

Wenn es das noch gibt, bin ich wohl wirklich bereit für eine Gehirnamputation! ;))

http://secondbrain.com/

Geotagging

Saturday, 16. February 2008

Seit ich mein neues Mobiltelefon habe, das neben einer Kamera auch über einen eingebauten GPS-Empfänger verfügt, befasse ich mich mit einer faszinierenden neuen Technologie: Geotagging. Einfaches Prinzip, aber sehr eindrucksvoll: Jedem Foto werden automatisch die GPS-Koordinaten des Ortes zugeordnet, an dem das Foto geschossen wurde. Das funktioniert natürlich nur im Freien und ist deshalb sehr gut für Fotos von Sehenswürdigkeiten oder Gebäuden geeignet.

Die GPS-Daten kommen zum Tragen, sobald man die Fotos zum Beispiel mit einem Service wie Locr.com mit der entsprechenden Landkarte von Google Maps verknüpft. Dann zeigen kleine Pfeilchen auf der Landkarte auf exakt die Positionen, an denen die jeweiligen Fotos gemacht wurden. In der Slideshow-Ansicht eines Fotoalbums laufen die Bilder mit Überblendung selbstgesteuert ab und anhand der GPS-Koordinaten werden auch gleich automatisch entsprechende Informationstexte über die gezeigten Gebäude von der Wikipedia heruntergeladen. Ziemlich beeindruckend …

Schau dir einmal mein Beispielalbum an mit Fotos aus Cambridge, aufgenommen am 11. Februar. Wenn du auf das Foto klickst, gelangst du auf die Landkartenansicht. Ein Klick auf den kleinen Pfeil in der linken unteren Ecke des Fotos bringt dich zur automatisch ablaufenden Slideshow mit eingebauter Landkarte.

Um deine Fotos mit GPS-Daten zu versehen, brauchst du übrigens nicht unbedingt eine Kamera mit eingebautem GPS-Empfänger, sondern du kannst auch mit einem so genannten "Datenlogger" deine GPS-Positionen alle paar Sekunden aufzeichnen und die dabei geschossenen Digitalfotos im Nachhinein mit Hilfe der jeweiligen Aufnahmezeit mit den Positionsdaten abgleichen. Mehr Informationen zu Datenloggern findest du auch auf Locr.com.

Für die Schule ist Geotagging eine ziemlich coole Sache, um SchülerInnen Fotos von Sehenswürdigkeiten genau dort zu zeigen, wo sie sich auf der Landkarte befinden. Und wenn man in der Landkarte von Google Maps dann auch noch das Satellitenfoto einstellt, hat man eine Luftaufnahme der Umgebung und die selbst hochgeladenen Detailaufnahmen. Das rockt! :)

Tafelbilder bei Flickr

Monday, 11. February 2008

Neulich hat Herr Rau wieder einmal berechtigterweise darauf aufmerksam gemacht, dass LehrerInnen ihr Wissen teilen sollen - diese tapferen EinzelkämpferInnen (das stammt von mir!) … :))

Er schlägt vor, Tafelbilder schnell und unkompliziert per Flickr zu tauschen. Das vermeidet die Hemmschwelle, eine "vernünftige Stundenplanung" zusammenschreiben zu müssen, sondern gibt einfach nur Ideen, Inspirationen und frischen Wind.

Finde ich gut! Je einfacher das Austauschen funktioniert, desto mehr wird es hoffentlich auch praktiziert. Ganz ohne falsche Bescheidenheit, aber auch falsche Angst, mit seinen Ideen irgendwelchen hohen Ansprüchen nicht genügen zu können.

http://www.herr-rau.de/

Let’s Flock!

Saturday, 15. December 2007

Lange Zeit war ich auf der Suche nach einem Webservice, das mir die ideale "personalisierte Startseite" liefert: mit meinen Lieblings-RSS-Feeds, meinen Links, diversen Möglichkeiten zur Kommunikation und anderen kleinen Spielereien.

Ich bin aber draufgekommen, dass ich die (auch bei einem Breitbandzugang) vergleichsweise lange Ladezeit der grafisch sehr nett aufbereiteten Seiten wie Protopage und Co. nicht mehr hinnehmen möchte, nur um zum Beispiel schnell einmal etwas nachzuschauen. Außerdem surfe ich zu 90 Prozent von meinem eigenen PC aus und habe die personalisierte Startseite unterwegs oder in der Schule nie benutzt.

Nun bin ich durch Zufall auf etwas gestoßen, das mir die gute alte "personalisierte Startseite" wieder zurückbringt, aber viel komfortabler und brauchbarer - schneller und vielseitiger. Es ist Flock, ein Internetbrowser, der auf dem Gerüst von Firefox beruht, aber gleich von Haus aus eine Vielzahl an Erweiterungen mitbringt, die diverse Web 2.0-Services direkt in den Browser hereinbringen: ein richtiger "social browser", der mit seinen Funktionen im Surfalltag richtig Zeitersparnis bringt.

So viele kleine, praktische Ideen machen das Surfen zum Vergnügen: Interessante URLs werden auf Knopfdruck mitsamt dem Seitentitel in ein Mailformular übertragen, damit ich sie mit meinen Freunden austauschen kann, jeder neu angelegte Favorit wandert automatisch gleich in meine Online Bookmarks bei del.icio.us und Flock hat einen starken RSS Reader eingebaut. Klar könnte man sich so etwas wie Flock auch aus Firefox und diversen Plug-ins zusammenbasteln. Aber warum zusätzliche Arbeit, wenn es schon etwas Fertiges gibt? :)

Entdecke es selbst und dann - let’s Flock!

http://flock.com/