Artikel mit ‘Unterrichtsalltag’ getagged

The English Teacher Blog

Sunday, 14. October 2007

Carla Beard, Betreiberin der erfolgreichen Materialsammlung für den Englischunterricht “Web English Teacher”, bloggt jetzt auf eNotes.com. Mit einer nahezu täglichen Beitragsfrequenz bietet Carla einen bunten Mix an Gedanken und Erlebnissen zum Unterrichten, aber auch an Unterrichtsideen und Internetressourcen. Meinem Feedreader habe ich Carlas Blog jedenfalls schon wärmstens ans Herz gelegt! ;)

http://blogs.enotes.com/english-teacher-blog/

Mobbing in der Schule

Thursday, 27. September 2007

Mobbing steht leider nicht nur im Berufsalltag der Erwachsenen an der Tagesordnung, auch in der Schule erleben Kinder wiederholte aggressive Handlungen, die sich gegen immer die gleichen Opfer richten. Das Phänomen Mobbing wird erst vergleichsweise kurz unter dieser Bezeichnung untersucht, so ist wohl auch nicht ganz seriös, festzustellen, “früher” sei alles besser gewesen. Denn Übergriffe auf SchülerInnen innerhalb der Klassen- oder Schulgemeinschaft hat es immer gegeben. Heute aber hat das Phänomen einen Namen - und die Opfer beginnen zu reden.

Ein informativer Artikel auf Lehrer online gibt Antworten auf die grundlegenden Fragen zu Mobbing und zeigt Präventionsmaßnahmen und Handlungsstrategien auf: Was genau ist es und in welchen Formen tritt es auf? Wer sind die Täter, wer die Opfer und warum? Links und Tipps zum Weiterlesen runden den Artikel ab.

http://www.lehrer-online.de/url/mobbing-wer-wieso

Um das Phänomen Mobbing mit SchülerInnen zu besprechen, eignet sich gut die Methode der Weitererzählgeschichten: http://www.lernado.com/2007/04/29/wikis-zum-thema-mobbing/

Fit für den Lehrberuf?!

Wednesday, 26. September 2007

Lange Zeit war in Österreich die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer ziemlich abgehoben von der Wirklichkeit des Schulalltags. Erst einige Semester nach Beginn der Ausbildung kamen die angehenden PädagogInnen mit “echten” SchülerInnen in Kontakt und absolvierten zunächst Hospitationen bei ausgesuchten BetreuungslehrerInnen. Danach folgten ein paar wenige Unterrichtseinheiten, bei denen die Studierenden selbst ihre Fähigkeiten ausprobieren durften und das war es dann auch schon mit der Unterrichtspraxis bis zum Ende des Studiums.

Diese Beschreibung gilt für die LehrerInnenausbildung an der Universität, so wie ich sie von 1997 bis 2003 erlebt habe. Nicht wenige KollegInnen schlossen ihr Studium zum AHS Lehrer ab, nur um dann während des einjährigen Unterrichtspraktikums, das in Österreich Voraussetzung ist, um selbstständig als LehrerIn zu arbeiten, zu merken, dass der Job doch nichts für sie ist. Sie arbeiten heute in anderen Berufen und hätten vielleicht etwas anderes studiert, wenn sie gewusst hätten, was auf sie zukommen würde. Denn - SchülerIn waren wir alle, aber das heißt nicht zwangsweise, dass wir uns auch vorstellen können, wie das Leben als LehrerIn aussieht.

Heute ist - wie man hört - offenbar alles anders und auch in der LehrerInnenausbildung an der Universität kommt man nun früher mit dem Schulalltag in Berührung. An Aufnahmekriterien, wie diese bei anderen Studienrichtungen üblich sind, wird aber momentan nicht gedacht. Es gibt auch wenig Hilfe bei der Frage, ob man sich denn nun überhaupt zutrauen sollte, den Beruf des Lehrers ins Auge zu fassen. Eine interessante Hilfestellung in dieser Frage bietet der Deutsche Beamtenbund. Auf der Homepage der Organisation findest du einen Fragebogen zum Selbsttest: “Fit für den Lehrberuf?!”

http://www.dbb.de/

TiddlyWiki zur Stundenplanung

Monday, 24. September 2007

Werner von Lernenheute nutzt TiddlyWiki, das ich in einer kleinen Reihe vor einiger Zeit vorgestellt habe, zur Stundenplanung. Seine Beschreibungen demonstrieren eindrucksvoll den praktischen Wert der niedlichen Anwendung.

http://lernenheute.wordpress.com/
http://www.tiddlywiki.com/

Web 0.0 in amerikanischen Klassen

Monday, 17. September 2007

Vor dem Sommer rauschte sie durch den deutschsprachigen Blätterwald: Die Meldung, an US-amerikanischen Schulen würde der Computer wieder aus dem Unterricht verbannt, weil eine signifikante Leistungssteigerung bei den SchülerInnen nicht nachzuweisen sei, die all die technischen Probleme aufwiegen könnte. Zudem besuchten die Kinder während des Unterrichts keineswegs nur die Internetseiten, die in der Schule verwendet werden sollen, sondern auch so manche Spaß-Seite oder gar Seiten pornografischen Inhalts.

Momentan dürfte die Aufregung wieder etwas abgeklungen bzw. von anderen Meldungen verdrängt worden sein. Ich habe mich in den letzten Tagen für ein Projekt wieder etwas mit der Frage “Web 0.0 in amerikanischen Klassen” befasst und bin dabei auf ein hervorragendes Dossier zu diesem Thema auf Lehrer-online gestoßen. Es umfasst Links und Tipps, die auch für unsere eLearning-Arbeit an den Schulen sehr nützlich sein können. 

http://www.lehrer-online.de/dyn/9.asp?url=603724.htm

Englischmatura neu

Friday, 14. September 2007

Am Mittwoch habe ich eine Fortbildungsveranstaltung für österreichische GymnasiallehrerInnen besucht, in der die Bestimmungen für die “Englischmatura neu” vorgestellt wurden, die ab Sommer 2009 in Kraft treten. Kurz gefasst, gibt es einige wesentliche Änderungen im Bereich des Hörverständnisses und der Textproduktion.

Die Gesamtarbeitszeit von fünf Stunden bleibt unangetastet - weiterhin gehört eine Stunde dem Hörverständnis und vier Stunden der Textproduktion. Es wird aber nicht nur ein Hörtext vorgespielt, sondern drei Hörtexte mit einer gemeinsamen maximalen Abspieldauer von 15 Minuten. Die Prüflinge müssen dazu nicht - wie bisher üblich - eine Summary schreiben, sondern Multiple Choice-Aufgaben absolvieren, die an den Prüfungsstil des Cambridge Certificate angeleht sind. Zudem werden die Hörtexte für ganz Österreich zentral vor- und aufbereitet, und zwar von der Universität Innsbruck. Diese Neuerung bedeutet also eindeutig weniger Vorbereitungsaufwand für die PrüferInnen. Da die Aufgaben kaum von den KandidatInnen verlangen, sich selbst frei schriftlich auszudrücken, sondern eher zu nummerieren oder anzukreuzen, werden etwaige sprachliche Fehler im Zuge der Bearbeitung des Hörtextes auch eher nicht auftreten bzw. sollen bei der Korrektur vernachlässigt werden.

Im Bereich der Textproduktion verabschiedet man sich vom so genannten “Langtext”, der Platz macht für drei kürzere Schreibaufgaben. Eine der Schreibaufgaben ist fix vorgegeben, bei den anderen beiden hat man als LehrerIn freie Wahl. Fixer Bestandteil der “Englischmatura neu” ist der so genannte “persuasive essay”, bei dem als Reaktion auf eine einigermaßen provokante Aufgabenstellung die eigene Meinung geordnet ausgedrückt und argumentativ untermauert werden soll. Die eigene Meinung ist hier dezidiert gefordert, der persuasive essay soll in kein neutrales Abwägen von Pro- und Contra-Argumenten ausarten. Neben dieser Pflichtaufgabe muss man als PrüferIn noch vier weitere, kürzere Schreibaufträge formulieren, von denen die KandidatInnen zwei auswählen müssen. Hier sind alle (lebensnahen) Textsorten erlaubt, so lange der Schwerpunkt bei ihnen nur auf dem Schreiben liegt. Zulässig ist etwa keine niedergeschriebene Diskussion beim Familientisch (weil diese niemals verschriftlicht werden würde), aber schon ein redigiertes Interview, das etwa in einer Zeitung erscheint. Andere verschriftlichte Textsorten wie Zeitungsartikel, Leserbrief usw. sind ohnehin in Ordnung. Nicht zur Anwendung kommen sollen Textsorten, die eindeutig dem Internet zuzuordnen sind (eMails oder Weblog-Einträge). Denn hier gebe es noch keine gemeinsamen, verbindlichen Standards, wie so etwas auszusehen habe und deshalb könne die Einhaltung derselben auch nicht kontrolliert werden. Eine einheitliche, faire Beurteilung der Prüfungsarbeiten österreichweit wäre dann nicht möglich.

Die Gesamtlänge der Schreibaufgaben soll 1.000 Wörter nicht umfassen. Für den persuasive essay sollten etwa 400 Wörter veranschlagt werden, der Rest teilt sich auf die kürzeren Aufgaben auf. In die Beurteilung miteinbezogen werden soll übrigens nicht nur die Unterlänge einer Schreibaufgabe, sondern auch, wenn die maximale Wortanzahl nicht eingehalten wird. Im wirklichen Leben, so die Argumentation, müsse man sich auch nach Beschränkungen richten, wenn man Texte etwa für Zeitungen oder andere Publikationen verfasst.

Als Fazit bleibt für uns EnglischlehrerInnen, die in diesem Schuljahr eine siebte Klasse unterrichten und nächstes Jahr diese SchülerInnen zur Matura führen sollen, dass wir uns ziemlich ranhalten müssen, um unsere SchülerInnen auf die neuartigen Hörverständnisaufgaben und den persuasive essay gut vorzubereiten. Unsere momentanen Lehrwerke setzen in diesen beiden Bereichen nämlich noch kaum Schwerpunkte.

Schulbuchbörse

Tuesday, 11. September 2007

Ich bin an meiner Schule Schulbuchreferent und somit dafür zuständig, dass der Ankauf und das Verteilen der Schulbücher im Herbst möglichst schnell und reibungslos über die Bühne geht. In Österreich werden die Schulbücher größtenteils vom Staat bezahlt (mit einem geringen Selbstbehalt für jeden Schüler / jede Schülerin). Aber sinkende Budgets und steigende Buchpreise zwingen uns dazu, immer mehr Schulbücher nicht mehr über die so genannte “Schulbuchaktion” abzuwickeln, sondern diese von den SchülerInnen privat bezahlen zu lassen. Heuer müssen trotz massiver Einsparung an Schulbüchern im Vorfeld immer noch drei Jahrgänge unserer Schule jeweils ein Buch selbst bezahlen und das ist eine Menge nach langen Jahren der “Gratis-Schulbücher”.

In der Tat steigt der Anteil der privat zu erwerbenden Schulbücher also ständig an. Zwei Berliner Jungunternehmer kamen deshalb auf die Idee, eine Internetseite einzurichten, auf der gebrauchte Schulbücher von privaten Anbietern gekauft und verkauft werden können. Angebote einzustellen und danach zu suchen ist kostenlos. Nur im Falle eines Geschäfts muss der Verkäufer eine Provision von 50 Cent zahlen. Die NutzerInnen können ihre Schulen angeben, sodass ein direkter Kontakt zwischen den GeschäftspartnerInnen hergestellt werden kann ist. Dadurch werden Portokosten gespart. Keine schlechte Idee, wie ich finde. Denn wenn man auf ein Schulbuch ein bisschen aufpasst, kann es durchaus noch ein weiteres Jahr verwendet werden.

http://www.schulbuch-markt.de/

Englisch lesen ist sooo mühsam …

Wednesday, 27. June 2007

… denn ich verstehe nicht jedes Wort und muss dann immer langwierig im Wörterbuch nachschlagen!”, hört man immer wieder von unseren Schützlingen. Abgesehen davon, dass flott zu bedienende elektronische Wörterbücher immer weiter verbreitet sind, und nicht nur für den Computer, sondern auch den Palm, das Handy oder sogar den MP3-Player - SchülerInnen brauchen nicht jedes Wort verstehen, um einen Text zu erfassen.

Wenn wir Texte auf Deutsch lesen, überspringen wir auch immer wieder Wörter oder Satzteile und können trotzdem inhaltlich folgen. About.com hat eine Reihe von Techniken zusammengestellt, wie man die Lesefähigkeit in der Fremdsprache verbessern kann. Und abgeschaut wurden diese Tipps dem Leseverhalten in der Muttersprache. Durchaus vertraute Dinge begegnen uns da, einmal angewendet auf die Fremdsprache.

http://esl.about.com/od/englishreadingskills/

Korrigieren, korrigieren - und was sieht dabei raus?

Friday, 22. June 2007

Ein großes Lob an Jochen, der kürzlich einen grandiosen Artikel über das leidige Korrigieren veröffentlichte. “Nach wenigen Berufsjahren verabschieden sich die meisten Lehrer von der Illusion, dass Schüler sich ihre Arbeiten sorgfältig anschauen um aus ihren Fehlern zu lernen.”, so Jochen in einer realistischen Analyse. Jochen weiter: ”Aus­führliche Kommentare, positive Ver­besserungen etc. werden meistens ignoriert, ein Lernfortschritt ist häufig nicht feststellbar.”

Was also soll Otto Normallehrerin machen, um nicht sinnlos Energie in aufwändige Korrekturen zu verschwenden und andererseits auch nicht die Pflichten als aufmerksame PädagogIn zu vernachlässigen? Jochen beschreibt Tipps und Tricks, die er ent­wickelt und erprobt hat: Vorschläge, die man beim Konzipieren von Arbeiten berücksichtigen sollte und alle zeitsparenden Maßnah­men während der Korrektur.

http://www.jochenenglish.de/?p=653

Online Magazin für TeletutorInnen

Saturday, 16. June 2007

Klingt reichlich antiquiert, die Bezeichnung “Teletutor” - erinnert mich an das Schulfernsehen der achtziger Jahre. :) Aber das ist es nun mal, was viele von uns sind, die im Blended Learning arbeiten. Obwohl heutzutage das kleingeschriebene “e” (eTutor) wohl mehr verbreitet ist. Sei’s drum, das Online Magazin für TeletutorInnen ist ein eine seriöse und abwechslungsreiche Quelle für allerlei Anregungen für Onlinephasen, sowohl praktisch, als auch theoretisch-methodisch.

http://www.online-tutoring-journal.de/