Artikel mit ‘Studien’ getagged

Sehr geehrter Herr Bachelor

Sunday, 10. February 2008

Im Wintersemester 2009/2010, so habe ich unlängst gelesen, gäbe es die letzte Möglichkeit, sich noch für ein herkömmliches zweijähriges Doktoratsstudium anzumelden. Ab dann hieße es auch hier: Es gibt nur mehr die international üblichen PhD-Studien. Auch die Magisterstudien sind radikal vom Aussterben bedroht, seit ihnen Bachelor und Master den Garaus machen.

Eigentlich egal. Studium ist Studium, dort wie da lernt man mehr oder weniger fürs Leben. :) Wenn da nicht die Frage wäre, wie man denn nun all die frischgebackenen Bachelors, Master und PhDs anredet. So wie früher mit "Sehr geehrter Herr Magister" ist eher nicht passend, setzt man doch die neuen Titel hinter den Namen. Und das im titelbegeisterten Österreich!

Ein sehr netter Beitrag zu diesem Thema stammt wieder einmal aus der Außenperspektive und findet sich im Spiegel online: http://www.spiegel.de/unispiegel/

Lernen und Lehren im Internet

Sunday, 04. March 2007

Das deutsche Jugendinstitut (DJI) geht in einem aktuellen Themenschwerpunkt der Frage nach, wie es nun wirklich mit dem Lernen und Lehren im Internet aussieht. Es besteht kein Zweifel, dass die Schulen unsere Jugendlichen mit den Möglichkeiten, aber auch den Fallen des weltweiten Netzes vertraut machen müssen. Umfassende Informationen zu vielen Themen sind an allen möglichen Orten verstreut und die Kompetenz des 21. Jahrhunderts besteht darin, möglichst schnell möglichst wertvolle Inhalte aufzuspüren. Aber wie werden die Computer, die in unseren Schulen in diversen Klassenzimmen und Sonderräumen stehen, in der Unterrichtspraxis eingesetzt? Um eine erste Antwort auf diese Frage zu erhalten, wurden 800 deutsche LehrerInnen, die das Internet regelmäßig im Grundschulunterricht einsetzen, befragt. Ergänzt werden die Ergebnisse durch eine Beobachtungsstudie an zehn deutschen Grundschulen und Interviews mit ExpertInnen.

http://www.dji.de/

eLearning-Didaktik an Österreichs Schulen

Sunday, 25. February 2007

Das österreichische Bildungsministerium hat ein umfangreiches eBook über eLearning-Didaktik an Österreichs Schulen veröffentlicht. 14 Beiträge auf 92 Seiten, größtenteils praxisnah und verfasst von LehrerInnen, bieten einen repräsentativen Querschnitt durch Österreichs eLearning-Szene.

Herausgeber Christian Dorninger kommt im Vorwort zum Schluss, dass sich die Schule zur Aufgabe machen muss, den so genannten “Digital Natives” (also den SchülerInnen, die bereits multimedial und mit dem Internet aufwachsen) nicht als Fremdkörper zu begegnen, sondern die Möglichkeiten der neuen Medien für eine zeitgerechte und abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung zu nützen.

eLearning-Didaktik an Österreichs Schulen

Umfrage zum Interneteinsatz in der Schule

Thursday, 15. February 2007

Veronika Leuthner von der Universität Tübingen arbeitet für ihre Promotion im Aufbaustudiengang Medienwissenschaft-Medienpraxis an einer Umfrage zum Internet-Einsatz in der Schule. Ich finde solche Erhebungen sehr spannend, da ich täglich miterlebe, wie im Laufe der Zeit tausende von Euro in Weiterbildungen, Fortbildungen und Schulungen gebuttert werden, die unter der Überschrift “Unterrichten mit Neuen Medien” subsummiert werden können. Aus meiner persönlichen Erfahrung als Trainer bin ich nicht von all diesen Angeboten restlos überzeugt. Für manche KollegInnen, die ihr Leben lang ohne den Computer gearbeitet und unterrichtet haben, braucht es unvorstellbar lange, sich in einfache Bedienschritte einzuarbeiten, geschweige denn in die Betreuung komplexer Aufgabenstellungen. Sie sind nicht bereit, so viel von ihrer Frei/Arbeitszeit dafür zu verwenden, sich in eLearning-Themen zu vertiefen. In der Tat braucht es wahrscheinlich schon ein bisschen Verrücktheit, Manie oder Hobby, um sich spielerisch und nebenbei, sozusagen learning by doing, all das anzueignen, was man dann idealerweise in der Klasse verwenden kann. Veronika Leuthner jedenfalls geht in ihrer Untersuchung der Frage auf den Grund, wie Lehrkräfte aller Art den Interneteinsatz in der Schule beurteilen: Sinn und Zweck, reale Einsatzmöglichkeiten, Probleme, Wünsche, Internetkompetenz der SchülerInnen, Unterrichtsmaterial oder Fortbildungsbedarf. Ich bin schon sehr neugierig auf die Ergebnisse!

http://www.unipark.de/uc/umfrage_internet_schule/

Tagging

Saturday, 03. February 2007

Auf Jane’s eLearning Pick of the Day habe ich einen sehr informativen Eintrag aufgestöbert. Sie berichtet darin von einer aktuellen Studie, die untersucht hat, wie sehr InternetuserInnen das Tagging-Prinzip anwenden. Bloß enttäuschend wenige 7 Prozent der befragten UserInnen organisieren demnach ihren Content im Zuge einer typischen Online-Session. Zugegebenermaßen: Auch ich musste mich an Tags erst gewöhnen und der Umstieg war für einen bereits Ordner-konditionierten Menschen wie mich nicht leicht. Aber mittlerweile empfinde ich Tags als Segen, den ich nicht mehr missen möchte. In Zusammenarbeit mit einer leistungsstarken Suchmaschine (wie dies zum Beispiel TiddlyWiki bietet) kommt man nicht nur schneller an die gesuchte Information / an das Foto / an den Link, sondern bekommt auch Querverbindungen und Assoziationen präsentiert, an die man zuvor vielleicht gar nicht gedacht hätte.

Was hat es auf sich mit Web 2.0?

Wednesday, 23. August 2006

ZukunftsforscherInnen nehmen die Transformation des Netzes unter die Lupe. Der Hype um Web 2.0 nimmt kein Ende. Nüchterne Analysen allerdings, was es mit dem “neuen Netz” eigentlich auf sich hat, fehlen. Die Essener Zukunftsforscher Andreas Neef und Willi Schroll erklären nun in einer zweiteiligen Bestandsaufnahme ie technologischen Hintergründe von Web 2.0, beschreiben die zugrundeliegenden Konsumententrends und fragen nach ihrer Bedeutung für die Businesswelt.

Mehr dazu unter TeachersNews.

Internet ersetzt nicht persönlichen Kontakt

Monday, 29. May 2006

Internet und Computer werden unser Leben weniger verändern als häufig vermutet. Das vermeldet der “Standard”, der aus der Delphi-Befragung des Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung zitiert. Befragt wurden dafür 250 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft. Vor allem zwischenmenschliche Kontakte lassen sich demnach nicht durch Technik ersetzen.

Die Fachleute gehen davon aus, dass die virtuelle Zusammenarbeit Effizienz, Kreativität und Innovationen in den Unternehmen fördern kann - mit der Folge, dass auch für immer mehr einfache Arbeiten sehr gute Computer- und Internet-Kenntnisse erforderlich sind. ArbeitnehmerInnen ohne diese Fähigkeiten könnten deshalb aus dem Arbeitsmarkt herausgedrängt werden.

Trotz möglicher positiver Auswirkungen für die Wirtschaft: Eine “weit reichende Virtualisierung der Freizeitgestaltung” erwarten die Experten nicht. Für unwahrscheinlich halten sie etwa, dass mehr als die Hälfte der Menschen Museen nur noch im Internet besucht, statt wirklich hinzugehen oder gar den persönlichen Plausch durch den Online-Chat ersetzt.

Mehr Informationen unter Der Standard.at und Fazit-Forschung.de.

Podcasts bekannt, aber kaum genutzt

Tuesday, 18. April 2006

Eine neue Studie wirft Zweifel am tatsächlichen Erfolg von Podcasts auf, meldet Der Standard. Während gut ein Viertel aller US-AmerikanerInnen dank dem Hype der letzten Monate bereits wüssten, was Podcasts sind, so würden diese gerade mal von einem Prozent regelmäßig genutzt. So sieht es zumindest eine aktuellen Untersuchung von Forrester Research. Gerade mit dem oft gelobten “neuen Content”, der durch das Format erzeugt wird, sei es nicht recht weit her: Der Großteil der Podcast-BenutzerInnen beziehe vor allem “klassische” Sendungen wir Radio-Shows per Download, die sie zeitversetzt hören wollen. Originäres Material werde hingegen vergleichsweise selten heruntergeladen.

Mehr unter DerStandard.at oder im Weblog der Autorin der Studie.

English Next 2006

Friday, 17. March 2006

English Next ist ein kostenloses PDF-Dokument, herausgegeben vom British Council. Das Council ist seit vielen Jahren eine der führenden Instanzen in Sachen Englischunterricht und Spracherwerb. Der ausführliche Bericht konzentriert sich auf die ständige weltweite Entwicklung der englischen Sprache und stellt Trends des 21. Jahrhunderts vor, die den Englischunterricht in den kommenden Jahren höchstwahrscheinlich beeinflussen werden.

English Next 2006

Risikogruppe: Jungen

Thursday, 09. March 2006

Wie die Initiative “Lesen in Deutschland” unlängst vermeldete, seien Jungen in stärkerem Maße als Mädchen von Leseschwäche betroffen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass mindestens 61 Prozent der Jungen in Deutschland nicht zum Vergnügen lesen, im Gegensatz zu den Mädchen. Im Rahmen der PISA-Studie kam heraus, dass Jungen besonders beim Verstehen von reinen Schrifttexten ohne Schaubilder und Diagramme Schwächen zeigen. Dabei ist das verstehende und sinnstiftende Lesen die Schlüsselkompetenz schlechthin. Wenn sie nicht vorhanden ist, ist das häufig die Ursache für ein allgemein schlechtes Abschneiden in der Schule.

Risikogruppe: Jungen