Artikel mit ‘Schreiben’ getagged

Alternative Endings, nicht nur im Film!

Thursday, 24. April 2008

Die Kollaborationswut des Web 2.0 hat längst auch die literarische Welt erfasst und bringt AutorInnen und LeserInnen zusammen. Ein raffiniertes Angebot in dieser Sparte ist StoryMash, eine Community für VerfasserInnen und LeserInnen von fiction stories. Letztere können hier mitbestimmen, wie Geschichten weitergehen sollen und sich für oder gegen alternative Versionen aussprechen. Nett gemacht ist die Baumansicht von Geschichten, die grafisch veranschaulicht, in welcher Beziehung Alternativ-Versionen von Kapiteln stehen. Natürlich ist die Zeit üblicherweise viiiel zu knapp, bei so einer Gemeinschaft tatsächlich aktiv mitzumachen, aber mich erinnert das Projekt wieder einmal daran, in meinen Unterricht etwas collaborative writing einzubauen.

http://storymash.com/

XY Write it

Saturday, 01. March 2008

Mhm … ich grüble gerade über ein interessantes Angebot, auf das ich im Web gestoßen bin: XY Write it, ein online kollaboratives Schreibwerkzeug. Ohne großes Anmeldeprozedere kann jedeR in Sekunden ein Dokument eröffnen und in Wiki-Style (mit Formatierungszeichen statt komfortablen Schaltflächen) an seinem Text arbeiten.

Dieser kann (als PDF) veröffentlicht werden, andere können zum Mitarbeiten oder kommentieren eingeladen werden und das Service hat auch eine eingebaute Versionierung. Sehr Wiki-like also. Für das schnelle (gemeinsame) Schreiben eines Textes zwischendurch, ohne Anmeldehürden oder Zwangsregistrierung. Wenn der Editor nun noch ein bisschen komfortabler wird (Formatierung, AJAX?), ist das Angebot ein recht einladendes!

http://xywrite.it/

Celtx behält den Überblick über das Schreiben

Wednesday, 20. February 2008

Ein praktisches Tool für kreatives Schreiben, speziell für Filmdrehbücher oder Podcast-Scripts, ist Celtx. Der Basis-Texteditor wird erweitert um Werkzeuge für die verschiedensten Arbeitsschritte zur Vorbereitung eines Medienprojekts.

Die Storyline zu Beginn kann gleich mit Informationen über Orte oder Personen versehen und mit allerlei Medien illustriert werden. Wenn es an das Schreiben geht, ermöglichen Spezialeditoren, schnell ein Drehbuch nach verschiedenen Standards zu erstellen.

Ein eingebautes Szenenmanagement hilft, den Überblick zu bewahren. Die unterschiedlichen Szenen können auch im Karteikartenformat angezeigt werden, um ihre Anordnung rasch zu verändern und der Geschichte einen neuen Dreh zu verleihen. Am Ende des Schreibens steht schließlich das Storyboard bzw. eine Planung der weiteren Arbeitsschritte. Beide Aufgaben kannst du mit weiteren Werkzeugen von Celtx erledigen.

Celtx ist vielleicht ein bisschen aufgeblasen für ein kleines Schulprojekt, aber ein interessantes Hilfsmittel für das Schreiben, vielleicht auch für den einen oder anderen wissenschaftlichen Text oder Projektbericht.

http://www.celtx.com/

Copy without Paste

Wednesday, 13. February 2008

Praktisches Tool: ControlC speichert alles, was du per Ctrl+C in den Zwischenspeicher kopierst, automatisch auf verschlüsselten Webservern und mit Passwort hast du jederzeit Zugriff auf das, was du vor Tagen oder Wochen kopiert hast. ControlC könnte durchaus hilfreich sein, wenn du verzweifelt nach Textbausteinen suchst, die vor langer Zeit den Weg in deinen Zwischenspeicher gefunden haben, aber niemals richtig gespeichert wurden. Soll schon vorgekommen sein …! :)

http://controlc.com/

LehrerInnen besorgt über Plagiate in der Schule

Monday, 21. January 2008

Der britische Indpendent berichtet dieser Tage über eine interessante Studie zum Thema "Plagiate in der Schule". Ich habe an dieser Stelle immer wieder geklagt, wie nervig es ist, dass das Internet SchülerInnen nicht nur ein wertvolles Hilfsmittel ist, sondern sie (wie auch viele Erwachsene auch) auch immer wieder dabei unterstützt, zu mogeln, zu betrügen und Leistugen vorzutäuschen. Meine Arbeitsaufträge sind meist so formuliert, dass copy and paste zwar sicher nicht vollständig unterbunden werden kann, aber doch recht erschwert wird.

Zahlen zur Häufigkeit von Plagiaten hatte ich allerdings nie bei der Hand. So las ich mit großem Interesse den Artikel im Independent, der davon spricht, dass etwa dreißig Prozent der Arbeiten, die SchülerInnen zur Begutachtung einreichen, mehr oder wenige Plagiate enthalten. Die Dunkelziffer liegt wohl - speziell in höheren Jahrgängen noch höher. Der Zentralsatz des Beitrags ist für mich ein Zitat einer der Autorin der Studie, Mary Bousted: "In the long term, pupils are the losers because they will lack the skills they appear to have."

http://news.independent.co.uk/

Schreibwettbewerb zu Datenschutz und Privatsphäre

Friday, 11. January 2008

Der Verein quintessenz ruft in einem aktuellen Schreibwettbewerb zum Verfassen von literarische Beiträgen zur Zukunft des Datenschutzes und der Privatsphäre auf: "Geht es in eine Zukunft, in der jeder seine Privatsphäre ängstlich hütet, oder in eine Zukunft, in der es keine mehr gibt?"

Einsendeschluss ist der 30. April 2008. Die besten Geschichten werden in einer Anthologie veröffentlicht und im Rahmen einer Lesung im Vorfeld der Big Brother Awards 2008 präsentiert.

http://sf.quintessenz.at/

Schreibtricks auf hohem Niveau

Sunday, 16. December 2007

Im Zuge von Recherchen über Essay Writing (ihr wisst ja, auf Grund der Maturareform in Österreich ist diese Kunst wieder ins Zentrum der Unterrichtsgestaltung gerückt) bin ich auf eine grandiose Seite gestoßen: "Crafting the Essay" - Schreibtricks zu allen nur erdenklichen Aspekten, auf sehr hohem Niveau. Voll Engagement tauchen die Lektionen dieses selbstständig ablaufenden Onlinekurses in ungeahnte Tiefen hinab. Sehr amüsierte mich etwa gerade ein Abschnitt über "Elegant Sentences", in dem eindrucksvoll gezeigt wird, wie kunstvoll gestaltete Sätze in ihrer Struktur den Inhalt reflektieren. Unter Umständen ist "Crafting the Essay" zu schwierig für SchülerInnen; für LehrerInnen ist es aber auf jeden Fall eine lohnende Ressource!

http://ctyjhu.org/cdw3/

Topic Generator

Friday, 23. November 2007

Auf Grund der neuen Maturabestimmungen in Österreich, die zum Haupttermin 2009 erstmals Anzahl und Art der Prüfungsaufgaben bestimmen, wenden wir uns im Englischunterricht wieder verstärkt dem Essay Writing zu. Gefragt ist vor allem ein “persuasive essay”, also ein Essay, in dem LeserInnen von der eigenen Meinung überzeugt werden sollen. Interessante Themen werden da immer gebraucht und so habe ich mich sehr über einen Link gefreut, den ich bei Herrn Rau gefunden habe: Der Topic Generator. “Generator” ist vielleicht ein bisschen übertrieben: es ist eher eine lange Liste an Fragestellungen, die zu Essays anregen. Aber sehr brauchbar, wenn man viele Ideen auf einen Schlag braucht!

http://www.wonderfulwritingskillsunhandbook.com/

Dazu fällt mir überhaupt niiichts ein …

Tuesday, 30. October 2007

Wie oft hast du diesen Satz schon von SchülerInnen gehört, die eine Geschichte schreiben sollen? Nun, dem armen Kind kann Abhilfe geschaffen werden. Denn es gibt ja glücklicherweise die Storybase. Dort kannst du dir Ideen für einen Plot zusammenklicken. Einfach ein paar Hauptfiguren definieren und eine vage Idee, was die tun sollen. Und schon regnet es Vorschläge. Die sind teilweise wirklich kurios und regen zum Schmunzeln an. Probiere es einfach einmal aus!

http://www.storybase.net/

Map a story

Saturday, 08. September 2007

Im Netz habe ich kürzlich eine interessante Idee gefunden, wie man diverse online Landkarten-Anwendungen für den Literaturunterricht nützen könnte: “Map a story”. Die MacherInnen von Map a story rufen dazu auf, mit einer dieser Landkarten-Webseiten einen Plan der eigenen Geburtsstadt zu erzeugen und ihn dann anzureichern mit Erinnerungen, Fotos und Begegnungen. - wie eine Art elektronisches Tagebuch aus vergangenen Zeiten. Diese Idee ist sehr interessant und faszinierend, aber ich kann mir auch noch eine andere Anwendung vorstellen:

SchülerInnen sollen fiktive Geschichten verfassen und diese mit Hilfe eines Stadtplans entwickeln. Diese Vorgehensweise hilft, die räumliche Dimension bei Geschichten nicht aus den Augen zu verlieren und realistische Angaben zu machen, wie weit Orte voneinander entfernt sind bzw. in welcher Umgebung sich Schauplätze befinden. Mit Hilfe der Landkarten-Webseiten können die SchülerInnen auch hier spezielle Punkte festlegen und auch definieren, an denen sich Schlüsselszenen der Geschichte abspielen: An dieser Straßenecke trifft Julia zum ersten Mal auf Karl, hier finden die beiden ein ausgesetztes Hundebaby, etc.

http://www.rebooting.ca/place/
http://www.communitywalk.com/