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Screenshots und -casts im Handumdrehen verschickt!

Wednesday, 19. September 2007

Selten hat mich so eine Idee dermaßen fasziniert wie die Idee zur neuen Software “Jing”, der Screenshot- und Screencastapplikation für den schnellen Gebrauch zwischendurch.

Wenn ich aufwändige Screenshots für Seminarunterlagen oder ein ausgefeiltes Screencast für Fortbildungsveranstaltungen erstellen möchte, greife ich gerne auf bewährte Programme zurück, etwa “SnagIt” oder “Wink”. Aber oft sind diese Programme nicht die ideale Wahl, um schnell zwischendurch innerhalb weniger Minuten eine bestimmte Idee mit einem Screenshot zu verdeutlichen: Zuerst muss der Screenshot angefertigt werden, dann werden Anmerkungen gemacht und schließlich brauche ich noch ein Kommunikationsmittel, um das Bild zu verschicken.

Jing vereinfacht diese Schritte durch sein simples Interface (mit dem auch nur grundlegende Bearbeitungsschritte möglich sind), aber vor allem durch das automatische Hochladen der Datei auf eine Onlineplattform der Firma TechSmith. Mit nur einem Mausklick erhält man einen Link, den man sofort in ein eMail oder in eine Chatdiskussion einfügen kann und schon können alle den eben erstellten Screenshot oder das Screencast betrachten.

Jing ist englisch, Jing ist kostenlos und Jing ist schlank und schnell. Wanna give it a try? Hier siehst du mehr.

http://www.jingproject.com/

Scrapbook sammelt Netzschnipsel

Saturday, 15. September 2007

Während einer Internetrecherche fallen haufenweise Netzschnipsel ab: kleine Bilder, Textstellen und Links, die später unter Umständen dazu verwendet werden, um einen Artikel zu schreiben, ein Portfolio oder eine Arbeit. Ich habe vor längerer Zeit bereits das Programm “NetSnippets” vorgestellt, mit dem du diese Schnipsel recht komfortabel sammeln, ordnen und auch mit anderen Personen austauschen kannst. Leider haben die Hersteller von NetSnippets im März dieses Jahres die Arbeit an ihrem Programm eingestellt und es steht nicht mehr zur Verfügung. (siehe http://www.netsnippets.com/) Als Ersatz empfiehlt die Firma eine Web 2.0-Lösung, genannt eSnips Toolbar. (siehe http://www.esnips.com/) Mit eSnips kannst du all die gesammelten Schnipsel auf eine Internetplattform hochladen und diese dann auch wieder von dort abrufen.

Ich favorisiere jedoch immer noch die Option, die Dinge zunächst lokal auf meiner Festplatte abzuspeichern und sie optional unter Umständen zusätzlich hochzuladen. Daneben hätte ich noch gerne ein paar Werkzeuge, um die Schnipsel ein wenig zu bearbeiten und natürlich die Möglichkeit, die Schnipsel zu exportieren, um sie z.B. per eMail an interessierte KollegInnen zu verschicken. Ein sehr vielversprechendes Plugin für den Firefox-Browser leistet genau das und dazu noch mehr: Scrapbook, vollkommen kostenlos und leistungsstark. (siehe http://amb.vis.ne.jp/mozilla/scrapbook/) Ürigens: Scrapbook speichert Webseiten und Netzschnipsel nicht in einem proprietären Format, das du später nie wieder lesen kannst, sondern als reine HTML-Dateien mit allen Grafiken in Unterordnern. Mit Erweiterungen des Programms kannst du z.B. die gesammelten Schnipsel auf Webspace hochladen, automatisch eine Bibliografie zu den Schnipseln exportieren oder ausgewählte Schnipsel als CHM-Datei exportieren. (siehe http://amb.vis.ne.jp/mozilla/scrapbook/addons.php?lang=en)

Eine Kleinigkeit muss noch getan werden, damit der Export in CHM funktioniert: Es müssen der Microsoft HTML Help Workshop und das Microsoft .NET Framework 2.0 installiert werden.

Schulbuchbörse

Tuesday, 11. September 2007

Ich bin an meiner Schule Schulbuchreferent und somit dafür zuständig, dass der Ankauf und das Verteilen der Schulbücher im Herbst möglichst schnell und reibungslos über die Bühne geht. In Österreich werden die Schulbücher größtenteils vom Staat bezahlt (mit einem geringen Selbstbehalt für jeden Schüler / jede Schülerin). Aber sinkende Budgets und steigende Buchpreise zwingen uns dazu, immer mehr Schulbücher nicht mehr über die so genannte “Schulbuchaktion” abzuwickeln, sondern diese von den SchülerInnen privat bezahlen zu lassen. Heuer müssen trotz massiver Einsparung an Schulbüchern im Vorfeld immer noch drei Jahrgänge unserer Schule jeweils ein Buch selbst bezahlen und das ist eine Menge nach langen Jahren der “Gratis-Schulbücher”.

In der Tat steigt der Anteil der privat zu erwerbenden Schulbücher also ständig an. Zwei Berliner Jungunternehmer kamen deshalb auf die Idee, eine Internetseite einzurichten, auf der gebrauchte Schulbücher von privaten Anbietern gekauft und verkauft werden können. Angebote einzustellen und danach zu suchen ist kostenlos. Nur im Falle eines Geschäfts muss der Verkäufer eine Provision von 50 Cent zahlen. Die NutzerInnen können ihre Schulen angeben, sodass ein direkter Kontakt zwischen den GeschäftspartnerInnen hergestellt werden kann ist. Dadurch werden Portokosten gespart. Keine schlechte Idee, wie ich finde. Denn wenn man auf ein Schulbuch ein bisschen aufpasst, kann es durchaus noch ein weiteres Jahr verwendet werden.

http://www.schulbuch-markt.de/

Voll verspammt, die Zweite

Friday, 15. June 2007

Auf meinen Beitrag Voll verspammt vor einigen Tagen hat sich der der Spamschlucker alias Lehrerfreund gemeldet, der sich eine sensationelle Herausforderung gestellt hat: Er will innerhalb eines Jahres mehr als 500.000 Spam eMails erhalten. Sein Weblog schildert amüsant, in welche Fallen im Netz er bewusst tappt, um noch mehr Spams zu provozieren. Weiter so, Berthold! Ich drücke dir die Daumen. ;)

http://www.spamschlucker.org/

Keine Angst vor dem Daten-Gau

Saturday, 09. June 2007

Ich habe in den letzten Tagen über meine persönliche Backupmanie berichtet: http://www.lernado.com/2007/05/24/backupmanie/ und http://www.lernado.com/2007/05/29/backupmanie-die-zweite/. Nun bin ich auf Stern.de auf einen netten kleinen Artikel gestoßen, der nützliche Backup-Software vorstellt und Tipps gibt, um den ultimativen Daten-Gau zu minimieren:

http://www.stern.de/computer-technik/

Voll verspammt

Tuesday, 05. June 2007

Was du immer schon über Spams wissen wolltest, aber nie gewagt hast zu fragen - das kannst du in einem aktuellen Dossier des Schweizer Bildungsservers erfahren: Woher nehmen die eigentlich meine Adresse? Ist Spammen eigentlich verboten? Und was kann man gegen die lästige Mailflut tun?

http://www.educa.ch/dyn/76277.asp

Backupmanie, die Zweite

Tuesday, 29. May 2007

Kleiner Nachtrag zu meiner Backupmanie vor einigen Tagen: Es ist ungeheuer wichtig, die eigenen Daten zu sichern - und dabei kann man gar nicht paranoid genug zu Werke gehen. :) Aber alles hilft nichts, wenn man auf einen wichtigen Bereich der eigenen Daten vergisst: auf seine eMails. Meine eMails liegen auf meinem IMAP-Konto direkt am Server und so kann ich jederzeit und von jedem Ort all meine Mails und Ordner benutzen. Aber da sie am Server liegen, sind sie auch im Falle eines Servercrashs vollkommen ungeschützt. eMail-Programme wie Outlook fertigen zwar - meiner Meinung nach ziemlich unverlässlich - Sicherungskopien der Mails an, aber im Fall des Falles würde ich darauf nicht vertrauen. Seit ich unvorsichtigweise im Zuge eines Serverumzugs meines Providers ein paar wichtige Mails verloren habe, setze ich auch in Sachen eMail-Backup auf eine automatisierte Lösung: auf das Programm IMAP-Backup von malu-soft. Unbemerkt und leise sichert es im Hintergrund auch riesengroße IMAP-Accounts und nimmt so auch in diesem Bereich eine große Last von meinen Schultern! :)

http://www.malu-soft.de/cat40.html

Backupmanie

Thursday, 24. May 2007

Sicherlich bin ich ein Extremfall bezüglich Datensicherung, aber ich kann einfach nicht anders … :)

Regelmäßige Backups meiner Daten gehören bei mir zum Alltag und getreu dem alten Motto, dass man seine Backups auf möglichst viele unterschiedliche Plätze und Medien verteilen sollte, habe ich ein regelrechtes Netzwerk an Datensicherungen aufgebaut.

Bei uns zu Hause backupen sich die PCs zunächst gegenseitig, womit das Risiko eines Datenverlustes durch Festplattencrash schon einmal reduziert ist. Denn dass gleichzeitig alle drei Rechner ausfallen, ist eher unwahrscheinlich. Dann steckt in jedem Rechner zusätzlich eine 4GB SD-Karte oder ein 2GB USB-Stick, die auch wenigstens alle 24 Stunden alle neuen Daten schlucken. Und für den Fall, dass einmal Daten futsch sind, weil ein Notebook verloren geht oder gestohlen wird, werden die Dateien auch noch regelmäßig auf eine virtuelle Festplatte bei unserem Internetprovider geschickt. Tja - eine echte Backupmanie, die sich hier aufgebaut hat! ;) (more…)

Privatsphäre für die eMail-Adresse

Thursday, 10. May 2007

Klein, aber oho ist das Onlineservice “Contactify” - es hilft nämlich, deine eMail-Adresse vor Spammern geheim zu halten. Denn ist die eigene Adresse erst einmal (in Klartext) im Internet veröffentlicht, sind die unliebsamen Junk-Mails nicht mehr weit. Oft hilft dann nur mehr ein Wechsel der Adresse mit allen unangenehmen Nebenwirkungen, die damit verbunden sind: allen Kontakten muss die neue Adresse mitgeteilt werden; nach einiger Zeit ist man für alte Bekannte, die man vielleicht aus den Augen verloren hat, nicht mehr erreichbar - und so weiter.

Contactify gibt dir dein eigenes Kontaktformular, dessen URL du ohne Bedenken überall hin posten kannst, wo du möchtest. Denn deine richtige Adresse bleibt geheim und über das Kontaktformular haben Spammer keine Chance.

http://contactify.com/

dwarfURL macht lange Adressen kurz

Thursday, 19. April 2007

Es gibt ja bereits zahlreiche Services, mit denen du lange URLs kurz machen kannst, sodass deine SchülerInnen Adressen von einem Arbeitsblatt zum Beispiel schneller in den Browser eintippen können. dwarfURL ist eine weitere dieser Anwendungen, die die gewohnten Funktionalitäten bietet - mit einem Unterschied: du kannst auf Wunsch auch die Statistiken zu jeder URL nachverfolgen, die du angelegt hast. Und das ganz ohne Registration. Es genügt die Angabe eines Passworts beim Erstellen der URL.

http://www.dwarfurl.com/