Artikel mit ‘ePaper’ getagged

Halbtagsjob LehrerIn

Wednesday, 02. April 2008

Ich bin grade über ein sehr interessantes Interview gestolpert, das der Spiegel online mit dem Frankfurter Bildungsforscher Udo Rauin geführt hat. Darin vertritt er die These, dass nicht alle LehrerInnen bei ihrer Berufswahl die Realität des LehrerInnenalltags mitbedacht haben und nun in einer Tätigkeit gelandet sind, für die sie nicht wirklich geeignet sind. Zudem wirke die Sicherheit, die der Lehrberuf bietet, nicht eben dazu, dass sich engagierte und innovative Menschen für diese Tätigkeit interessieren. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, liebe LeserInnen! :))

http://www.spiegel.de/unispiegel/

Zeitungswerkstatt

Friday, 29. February 2008

Im Lehrerrundmail wurde unlängst von einer schönen Online-Anwendung berichtet: Von der Zeitungswerkstatt, auf der SchülerInnen in übersichtlicher Art und Weise eine eigene Zeitung gestalten = Beiträge in vorgefertigte Templates einfügen können. Motivierend ist bestimmt, dass das Layout einiger großer Tageszeitungen nachgeahmt wird. Das selbstproduzierte Tagesblatt kann als PDF-Datei abgespeichert und weiterverwendet werden. Das Konzept und die Umsetzung sind wirklich ansprechend. In Zukunft ist geplant, für die Nutzung Gebühren zu verrechnen, aber momentan kann die Zeitungswerkstatt noch kostenlos ausprobiert werden.

http://diezeitungswerkstatt.de/

The Art of Happiness

Tuesday, 26. February 2008

An einer englischen Schule wurde landesweit erstmals das Unterrichtsfach "Happiness" eingeführt. Und zwar wird happiness dort definiert als "cultivating meaningful relationships". Ich finde diese Idee sensationell.

Zwar denke ich nicht, dass neue Medien und vereinsamen lassen - siehe die Web 2.0 social services -, aber ich frage mich schon, welcher Qualität diese virtuell aufrecht erhaltenen Beziehungen sind. Sind es tief gehende Kontakte, von denen man viel an Lebensfreude, Glück und letztlich auch happiness erhalten kann oder sind es oberflächliche, dahin plätschernde Bekanntschaften, die bestenfalls dazu dienen, die neuesten YouTube Videos zu verlinken oder Spaß-Powerpoints hin- und herzuschicken?

The Art of Happiness hat mit dieser Schwerpunktsetzung meiner Vorstellung nach einen fixen Platz in der Schule!

http://education.guardian.co.uk/

iPaper als Alternative zu PDF und Co.

Monday, 25. February 2008

Ein interessantes Projekt namens iPaper platziert sich auf dem Markt mit einem "document viewer built for the modern web". Kurz gesagt sind iPaper-Dokumente kleine Flash-Dateien ähnlich wie YouTube Videos und so können sie auch softwareunabhängig auf jedem Webbrowser mit Flashplayer dargestellt werden. Alle möglichen Inhalte - von Word-Texten über Powerpoint-Präsentationen bis hin zu Fotos oder Tabellen - können direkt auf der Homepage des Anbieters in das iPaper-Format konvertiert werden. Danach werden sie mit dem Viewer komfortabel angesehen, an Freunde verschickt und - wenn erlaubt - auch ausgedruckt. Der Viewer kann auch in das eigene Blog oder die eigene Homepage eingebaut werden (embed).

http://www.scribd.com/platform/home

Von Bootcamps und pädagogischen Feldwebeln

Monday, 18. February 2008

Warum ist das Gerücht, man könne in der Schule mit Disziplinierungsmaßnahmen Disziplin schaffen, eigentlich nicht auszurotten? Ich habe noch nicht erlebt, dass SchülerInnen sich langfristig von "Strenge" und "Disziplin" beeindrucken lassen. Mit extremem Brechen des Willens, etwa in Boot Camps, kann vielleicht kurzfristig ein gewisser Effekt erzielt werden, aber natürlich um einen Preis, der moralisch keinesfalls zu vertreten ist!

LehrerInnen, die in der Klasse Ruhe und eine angenehme Stimmung haben wollen, zeichnen sich meiner Erfahrung nach durch Respekt vor ihren SchülerInnen aus und durch individuelle Förderung der Einzelnen. Und sei es auch nur durch eine kleine persönliche Geste wie die Frage: "Und, wie geht es deinem kleinen Bruder?", wenn die Schülerin ein paar Wochen zuvor vom neuen Familienzuwachs berichtet hat.

Trotzdem gibt es in England wieder ein Revival von Feldwebel Lehrer: Ex-Soldaten sollten dort als Pädagogen eingesetzt werden, empfiehlt ein Think Tank. Sie könnten störendes Verhalten in den Griff kriegen und ihren eigene "moral authority" ins Klassenzimmer tragen. Und was soll das bringen? Bei dem "Think Tank" handelt es sich wohl um einen denkenden Panzer … :)

http://education.guardian.co.uk/

Bachelor ade!

Sunday, 17. February 2008

Eigentlich sollte die Umstellung der langen Magisterstudien auf gestaffelte Bachelor- und Masterstudien mit jeweils kürzerer Laufzeit dafür sorgen, dass mehr Menschen den Sprung in akademische Weihen schaffen und der AkademikerInnenanteil in der Bevölkerung gesteigert wird. Nun meldet der Spiegel aber dieser Tage, dass die StudienabbrecherInnenquote in manchen Studienrichtungen sogar gestiegen sei. Dies wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass in technischen Fächern bei geringerer Studienzeit die gleiche Menge an Stoff wie früher vermittelt werde.

Was lernen wir daraus für die Schule? Eigenverantwortlichkeit ist wichtiger denn je, und wer schon in der Oberstufe des Gymnasiums mit Portfolios und selbstständig zu erbringenden Leistungen strauchelt, dem wird an der Universität - Bachelor hin oder her - wohl kein langes Leben beschieden sein.

http://www.spiegel.de/

LehrerInnen besorgt über Plagiate in der Schule

Monday, 21. January 2008

Der britische Indpendent berichtet dieser Tage über eine interessante Studie zum Thema "Plagiate in der Schule". Ich habe an dieser Stelle immer wieder geklagt, wie nervig es ist, dass das Internet SchülerInnen nicht nur ein wertvolles Hilfsmittel ist, sondern sie (wie auch viele Erwachsene auch) auch immer wieder dabei unterstützt, zu mogeln, zu betrügen und Leistugen vorzutäuschen. Meine Arbeitsaufträge sind meist so formuliert, dass copy and paste zwar sicher nicht vollständig unterbunden werden kann, aber doch recht erschwert wird.

Zahlen zur Häufigkeit von Plagiaten hatte ich allerdings nie bei der Hand. So las ich mit großem Interesse den Artikel im Independent, der davon spricht, dass etwa dreißig Prozent der Arbeiten, die SchülerInnen zur Begutachtung einreichen, mehr oder wenige Plagiate enthalten. Die Dunkelziffer liegt wohl - speziell in höheren Jahrgängen noch höher. Der Zentralsatz des Beitrags ist für mich ein Zitat einer der Autorin der Studie, Mary Bousted: "In the long term, pupils are the losers because they will lack the skills they appear to have."

http://news.independent.co.uk/

Verschlüsselung seiner Daten

Thursday, 15. November 2007

Immer mehr - auch fallweise sensible - Daten vertrauen wir unseren Computern an, die oft in Form von Laptops zu unseren ständigen Begleitern geworden sind. Firewalls und Internet Security Programme sichern uns schon ganz gut gegen Angriffe aus dem Netz, aber was passiert, wenn das Gerät einmal verloren geht? In einem Beitrag des Spiegels findest du eine gute Einführung in das Thema Datenverschlüsselung nebst Marktübersicht aktueller Anwendungen, inklusive Freeware.

http://www.spiegel.de/netzwelt/

LehrerInnen international

Tuesday, 06. November 2007

“Andere Länder, andere Sorgen” - so betitelt der Spiegel eine seiner neuen Fotostrecken, die sich diesmal mit LehrerInnen auf der ganzen Welt und ihren Herausforderungen im Schulalltag beschäftigt. So lernen wir Elías Fonseca Cortina aus Kolumbien kennen, er ist Lehrer für Spanisch und Literatur. Sein Job ist gefährlich: “Gewalt? Letztes Jahr wurden 36 Lehrer ermordet.” Oder Merenne Premachandra Mendis, pensionierter Englischlehrer aus Sri Lanka. Zwar sind die Schulen schlecht ausgestattet, und die Lehrer verdienen wenig, “aber sie sind bei uns in der Gesellschaft die am besten angesehenen Menschen”.

Mehr unter Spiegel.de.

Knipsen und seine Folgewirkungen

Thursday, 01. November 2007

Der Standard hat unlängst einen lesenswerten Beitrag zum Thema “Digitale Fotografie” ins Netz gestellt. Es geht um den schnellen Klick am Auslöser und die Folgewirkungen, den das bequeme Fotografieren hat. Denn die Unkompliziertheit beim Fotografieren hat ihren Preis: Wer seine Fotos nicht schneller verlieren will, als ihm lieb ist, sollte sich um seine Datensicherheit Gedanken machen.

http://derstandard.at/?id=3087894