February 25, 2008
Ein interessantes Projekt namens iPaper platziert sich auf dem Markt mit einem "document viewer built for the modern web". Kurz gesagt sind iPaper-Dokumente kleine Flash-Dateien ähnlich wie YouTube Videos und so können sie auch softwareunabhängig auf jedem Webbrowser mit Flashplayer dargestellt werden. Alle möglichen Inhalte - von Word-Texten über Powerpoint-Präsentationen bis hin zu Fotos oder Tabellen - können direkt auf der Homepage des Anbieters in das iPaper-Format konvertiert werden. Danach werden sie mit dem Viewer komfortabel angesehen, an Freunde verschickt und - wenn erlaubt - auch ausgedruckt. Der Viewer kann auch in das eigene Blog oder die eigene Homepage eingebaut werden (embed).
http://www.scribd.com/platform/home
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February 24, 2008
Vor einigen Wochen habe ich begeistert vom Social Browser "Flock" berichtet (http://www.lernado.com/2007/12/15/lets-flock/). Ich bin immer noch angetan von dem Programm und seinen Möglichkeiten, mich beim Internetsurfen zu unterstützen. Besonders die Einbindung von Social Services wie Facebook oder Weblogs ist sehr praktisch und zeitsparend. Wer derartige Hilfsmittel beim Surfen auch gerne hätte, aber nicht unbedingt seinen Browser wechseln möchte, dem sei ein Onlineangebot mit ähnlichem Leistungsumfang ans Herz gelegt: PageOnce, der "Personal Internet Assistant".
http://www.pageonce.com/
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February 23, 2008
eBooks von Klassikern wie "Frankenstein" oder "Tom Sawyer" gibt es wohl tausende Male im Netz zum kostenlosen Download. In die Riege der eBook-Seiten mit derartigen Titeln reiht sich nun auch Planet eBook. Das Angebot ist nicht riesig und auch nicht sehr originell, aber der Anbieter hat einen Riesenvorteil: Die PDF-eBooks sehen einfach wirklich spitze aus! Da hat sich jemand Mühe gemacht beim Setzen der Texte und das Leseerlebnis - einen passenden Reader vorausgesetzt - kommt dem Lesen eines "echten" Buches wohl schon recht nahe.
http://www.planetebook.com/
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February 23, 2008
Ich habe immer wieder Probleme mit den PDF-Plugins in meinem Browser. Ständig jage ich der Ursache nach, warum wieder einmal ein Dokument nicht im Browser geöffnet werden kann. Eine interessante Sache ist da der online PDF Viewer PDFMeNot, gefunden beim e-Learning Blog. Gib einfach die URL eines PDF-Dokuments ein und du siehst die Seiten sofort am Bildschirm. Der PDF Viewer ist schnell, hat aber leider keine Werkzeuge, um mit dem PDF mehr zu tun als es anzusehen (also z.B. auszudrucken oder Text zu kopieren).
http://pdfmenot.com/
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February 22, 2008
Einfach nur gut: Der Beitrag auf Schul-Kritik in Sachen Englischunterricht. Lesen und zustimmen! :)
http://schulwatch.wordpress.com/
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February 21, 2008
Du hast es bestimmt schon gehört: Der Brockhaus beendet seine Printausgabe des Universallexikons und wird nur noch online verfügbar sein. Finanziert soll das Angebot durch Werbung werden.
Eine gute Idee, wie ich finde. Denn ich habe in den letzten Jahren vielleicht drei Mal ein gedrucktes Nachschlagewerk aufgeschlagen (Lexikon oder Wörterbuch). Zeit zum Nachschlagen in echten Büchern zu verwenden ist ein Luxus, den ich mir nicht gönne. Ich verwende die Computerversionen diverser Produkte, etwa des Langenscheidt-Wörterbuchs oder der Encyclopedia Britannica.
Wenn es das Brockhaus Team schafft, bewährt recherchierte Informationen online aufzubereiten und das ganze dann auch noch stilvoll mit Werbung zu garnieren, die ohne aggressive Popups auskommt, werde ich die Seite sicher gerne und oft besuchen.
Das Büchersterben ist nicht in Ordnung, denn einen guten Roman lese ich immer noch viel lieber offline. Aber gedruckte Lexika oder Wörterbücher dürfen ruhig ihren elektronischen Kumpanen Platz machen.
http://www.brockhaus.de/
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February 20, 2008
Ein praktisches Tool für kreatives Schreiben, speziell für Filmdrehbücher oder Podcast-Scripts, ist Celtx. Der Basis-Texteditor wird erweitert um Werkzeuge für die verschiedensten Arbeitsschritte zur Vorbereitung eines Medienprojekts.
Die Storyline zu Beginn kann gleich mit Informationen über Orte oder Personen versehen und mit allerlei Medien illustriert werden. Wenn es an das Schreiben geht, ermöglichen Spezialeditoren, schnell ein Drehbuch nach verschiedenen Standards zu erstellen.
Ein eingebautes Szenenmanagement hilft, den Überblick zu bewahren. Die unterschiedlichen Szenen können auch im Karteikartenformat angezeigt werden, um ihre Anordnung rasch zu verändern und der Geschichte einen neuen Dreh zu verleihen. Am Ende des Schreibens steht schließlich das Storyboard bzw. eine Planung der weiteren Arbeitsschritte. Beide Aufgaben kannst du mit weiteren Werkzeugen von Celtx erledigen.
Celtx ist vielleicht ein bisschen aufgeblasen für ein kleines Schulprojekt, aber ein interessantes Hilfsmittel für das Schreiben, vielleicht auch für den einen oder anderen wissenschaftlichen Text oder Projektbericht.
http://www.celtx.com/
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February 19, 2008
Das ist wieder einmal eine kreative Idee: Weil Kinder höhere Töne hören können als Erwachsene, bastelt man an einer Zugangskontrolle für Internetangebote, die auf einem Online-Hörtest beruht. So kann man Kinder von "erwachsenem" Content ausschließen, aber auch umgekehrt Erwachsenen den Zugang zu Kinderangeboten verhindern.
http://www.soundcheck.net.tc/, gelesen beim Bodensee Edublog
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February 18, 2008
Warum ist das Gerücht, man könne in der Schule mit Disziplinierungsmaßnahmen Disziplin schaffen, eigentlich nicht auszurotten? Ich habe noch nicht erlebt, dass SchülerInnen sich langfristig von "Strenge" und "Disziplin" beeindrucken lassen. Mit extremem Brechen des Willens, etwa in Boot Camps, kann vielleicht kurzfristig ein gewisser Effekt erzielt werden, aber natürlich um einen Preis, der moralisch keinesfalls zu vertreten ist!
LehrerInnen, die in der Klasse Ruhe und eine angenehme Stimmung haben wollen, zeichnen sich meiner Erfahrung nach durch Respekt vor ihren SchülerInnen aus und durch individuelle Förderung der Einzelnen. Und sei es auch nur durch eine kleine persönliche Geste wie die Frage: "Und, wie geht es deinem kleinen Bruder?", wenn die Schülerin ein paar Wochen zuvor vom neuen Familienzuwachs berichtet hat.
Trotzdem gibt es in England wieder ein Revival von Feldwebel Lehrer: Ex-Soldaten sollten dort als Pädagogen eingesetzt werden, empfiehlt ein Think Tank. Sie könnten störendes Verhalten in den Griff kriegen und ihren eigene "moral authority" ins Klassenzimmer tragen. Und was soll das bringen? Bei dem "Think Tank" handelt es sich wohl um einen denkenden Panzer … :)
http://education.guardian.co.uk/
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February 17, 2008
Eigentlich sollte die Umstellung der langen Magisterstudien auf gestaffelte Bachelor- und Masterstudien mit jeweils kürzerer Laufzeit dafür sorgen, dass mehr Menschen den Sprung in akademische Weihen schaffen und der AkademikerInnenanteil in der Bevölkerung gesteigert wird. Nun meldet der Spiegel aber dieser Tage, dass die StudienabbrecherInnenquote in manchen Studienrichtungen sogar gestiegen sei. Dies wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass in technischen Fächern bei geringerer Studienzeit die gleiche Menge an Stoff wie früher vermittelt werde.
Was lernen wir daraus für die Schule? Eigenverantwortlichkeit ist wichtiger denn je, und wer schon in der Oberstufe des Gymnasiums mit Portfolios und selbstständig zu erbringenden Leistungen strauchelt, dem wird an der Universität - Bachelor hin oder her - wohl kein langes Leben beschieden sein.
http://www.spiegel.de/
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