Lesson Plans des British Council

March 6, 2008

Lesson Plans und Materialien für den Englischunterricht gibt es ja vielerorts im Netz. Besonders hilfreich sind diese Seiten meiner Meinung nach immer dann, wenn dank regelmäßiger Updates tagesaktuelle Problematiken ins Klassenzimmer geholt werden können. (Eine Qualität, die die Unterrichtsmaterialien von Lernado - nebenbei bemerkt - leider nicht bieten können …) Aber dafür gibt es ja die KollegInnen z.B. vom British Council, die wöchentlich entsprechende Anregungen für unterschiedlichste Niveaus bieten:

ELT Weekly Updates

Expertendiskussion: Podcasts in der Schule

March 5, 2008

Stefan Schober veranstaltet in den nächsten 14 Tagen in einem offenen Diskussionsforum eine Expertendiskussion zum Thema "Podcasts in der Schule".

Es wird nicht genau erklärt, welchem Zweck diese Diskussion dient. Aber ich vermute, dass die Diskussion im Rahmen einer Abschlussarbeit / eines Forschungsprojekts ausgewertet werden soll. Dafür spricht jedenfalls, dass sich Stefan Schober in seinem Eingangsposting für die Unterstützung bedankt.

Ich möchte ihn auch unterstützen und werde mich gleich auf die Fragen stürzen! Wer ist noch dabei?

http://campusib.fh-burgenland.at/884081.1/

Masterthesis “Was kann die Peer Mediation?”

March 4, 2008

Nun, nach fünf langen und auch anstrengenden Semestern berufsbegleitenden Studiums stehe ich kurz vor dem Abschluss des Masterlehrgangs. Die Arbeit ist abgegeben und ich harre dem Prüfungstermin … :)

Ich bin ausgebildeter Mediator und habe daher einen Masterlehrgang im Fachgebiet Mediation besucht. Meine Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Peer Mediation: ihren Chancen, aber auch Risiken.

Hier das Abstract: Die vorliegende Untersuchung macht sich auf die Suche nach den Gründen für den Erfolg der Konfliktbearbeitung durch SchülerInnen, aber fragt auch nach den Grenzen dieser Institution. Ziel ist insbesondere, herauszufinden, ob die Peer Mediation nur Nutzen stiftet oder durch die wiederholte Konfrontation mit belastenden Fällen für die Peer MediatorInnen möglicherweise selbst zu Beeinträchtigungen führen kann.

Zu diesem Zweck wurden halbstandardisierte Interviews mit erfahrenen und weniger erfahrenen Peer MediatorInnen und einigen ihrer BetreuungslehrerInnen an einer Wiener Schule durchgeführt. Die in der Befragung gewonnenen Erkenntnisse wurden schließlich anhand einer Themenanalyse dargestellt, kommentiert und zur Überprüfung der Plausibilität vorher getroffener Annahmen herangezogen.

Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass die Tätigkeit als Peer MediatorIn weit weniger riskant sein dürfte als anfänglich angenommen. Im Gegenteil, die SchülerInnen profitieren in ihrer persönlichen Entwicklung enorm von ihrer Tätigkeit. Psychologisch brisante Konflikte erreichen sie kaum und wenn sie doch einmal mit einer belastenden Situation konfrontiert werden, können sie für die SchülerInnen weitere Hilfe vermitteln.

Und wenn euch die Langfassung interessiert, so könnt ihr sie hier als PDF herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!

Aktion lebendiges Deutsch

March 3, 2008

Süß! Dem Vormarsch des Englischen wird der Kampf angesagt und Begriffen wie "All you can eat" und "Hotline" zu Leibe gerückt. Angezettelt wird die kreative Suche nach Alternativausdrücken von der "Aktion lebendiges Deutsch". Auf der Homepage der Initiative kann jedermann Vorschläge einbringen.

Wenngleich der Versuch, sich krampfhaft der Sprachentwicklung entgegenzustellen, natürlich zum Scheitern verurteilt sein muss, zolle ich der Initiative meinen Respekt. Verdanken wir doch der "Aktion lebendiges Deutsch" fröhliche Wortkreationen wie "Abzocknummer", "Frustschnur" oder "Geduldsfriedhof".

Mein Vorschlag für "All you can eat" ist übrigens: "Iss, bis du platzt"!

http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/wortdm.php

Google Sites

March 2, 2008

Vor einiger Zeit hat Google das Wiki-Projekt JotSpot gekauft und seither fragte ich mich neugierig, in welche Richtung der Suchmaschinengigant es weiterentwickeln würde. In der Form der "Google Sites" feiert JotSpot nun seine Wiederauferstehung. Google verspricht, nun sei "creating a team site as easy as editing a document".

Zunächst einmal ist Google Sites naturgemäß der Platz, an dem die verschiedensten Medien, die von diversen Google Services verwaltet werden, zusammenfließen: Google Docs, der Kalender, YouTube und Picasa. Abgesehen davon können aber auch weblogartige Beiträge veröffentlicht werden, sodass das Ergebnis wie eine nette kleine Groupwork-Seite aussieht, auf der intern oder auf öffentlich Informationen ausgetauscht werden.

http://sites.google.com/

XY Write it

March 1, 2008

Mhm … ich grüble gerade über ein interessantes Angebot, auf das ich im Web gestoßen bin: XY Write it, ein online kollaboratives Schreibwerkzeug. Ohne großes Anmeldeprozedere kann jedeR in Sekunden ein Dokument eröffnen und in Wiki-Style (mit Formatierungszeichen statt komfortablen Schaltflächen) an seinem Text arbeiten.

Dieser kann (als PDF) veröffentlicht werden, andere können zum Mitarbeiten oder kommentieren eingeladen werden und das Service hat auch eine eingebaute Versionierung. Sehr Wiki-like also. Für das schnelle (gemeinsame) Schreiben eines Textes zwischendurch, ohne Anmeldehürden oder Zwangsregistrierung. Wenn der Editor nun noch ein bisschen komfortabler wird (Formatierung, AJAX?), ist das Angebot ein recht einladendes!

http://xywrite.it/

Zeitungswerkstatt

February 29, 2008

Im Lehrerrundmail wurde unlängst von einer schönen Online-Anwendung berichtet: Von der Zeitungswerkstatt, auf der SchülerInnen in übersichtlicher Art und Weise eine eigene Zeitung gestalten = Beiträge in vorgefertigte Templates einfügen können. Motivierend ist bestimmt, dass das Layout einiger großer Tageszeitungen nachgeahmt wird. Das selbstproduzierte Tagesblatt kann als PDF-Datei abgespeichert und weiterverwendet werden. Das Konzept und die Umsetzung sind wirklich ansprechend. In Zukunft ist geplant, für die Nutzung Gebühren zu verrechnen, aber momentan kann die Zeitungswerkstatt noch kostenlos ausprobiert werden.

http://diezeitungswerkstatt.de/

Hirn #2

February 28, 2008

Es gibt sooo viele nützliche Services rundherum, dass mir schon ganz schwindlig wird! Eines zeichnet sich für mich aber immer mehr ab: Die Zeiten von lokal abgespeicherten Webschnipseln oder Ausschnitten von Internetrecherche sind wohl endgültig vorbei. Nun sammelt man seine Gedanken und Ausschnitte und Textteile, die man im Netz zusammensammelt, auf diversen Onlineplattformen. Nur welche nehmen?

Ein Service, das mir schon wegen seines überaus netten Namens gefällt, ist Second Brain. Selbstbeschreibung des Anbieters: "Second Brain makes it really easy to keep track of all the content you have online. Bookmark web-pages and import content from your favorite internet-services. Organize everything in collections and share it on your public page."

Damit ist schon alles gesagt. Inhalte von delicious, Picasa, Google Docs und so weiter werden an einem Platz zusammengetragen. Auch Bookmarks zu jeglichen Seiten werden im persönlichen Account gespeichert, getaggt und gesammelt. Was ich noch vermisse, ist die Möglichkeit, Textteile oder Bilder von herkömmlichen HTML-Seiten zusammenzutragen, die nicht mit einem der trendigen Online-Services verbunden sind.

Wenn es das noch gibt, bin ich wohl wirklich bereit für eine Gehirnamputation! ;))

http://secondbrain.com/

Recht in virtuellen Lernumgebungen

February 27, 2008

Wie das Weblog des Langenscheidt-Verlags meldet, hat das österreichische Bildungsministerium eine  Broschüre herausgebracht, die LehrerInnen darüber informiert, welche rechtlichen Rahmenbedingungen in virtuellen Lernumgebungen zu beachten sind. Auf der einen Seite sind Kurse in Lernplattformen ja eigentlich virtuelle Kopien von realen Klassen, und dann wieder doch nicht. Die Broschüre behandelt Themen wie das Urheberrecht, das Publizieren eigener Werke, Zitierregeln für Bilder, Texte und Videoclips oder Probleme beim File Sharing.

http://newsstore.schule.at/

The Art of Happiness

February 26, 2008

An einer englischen Schule wurde landesweit erstmals das Unterrichtsfach "Happiness" eingeführt. Und zwar wird happiness dort definiert als "cultivating meaningful relationships". Ich finde diese Idee sensationell.

Zwar denke ich nicht, dass neue Medien und vereinsamen lassen - siehe die Web 2.0 social services -, aber ich frage mich schon, welcher Qualität diese virtuell aufrecht erhaltenen Beziehungen sind. Sind es tief gehende Kontakte, von denen man viel an Lebensfreude, Glück und letztlich auch happiness erhalten kann oder sind es oberflächliche, dahin plätschernde Bekanntschaften, die bestenfalls dazu dienen, die neuesten YouTube Videos zu verlinken oder Spaß-Powerpoints hin- und herzuschicken?

The Art of Happiness hat mit dieser Schwerpunktsetzung meiner Vorstellung nach einen fixen Platz in der Schule!

http://education.guardian.co.uk/