8. March 2008 |
Community,
Englisch,
Tourismus,
Web 2.0
Viele der aktuellen Internet-Communities drehen sich um Austausch, Austausch, Austausch. Ist ja wirklich praktisch: Bevor man sich einen Artikel kauft, kann man sich ausgiebig dutzende an Testberichten durchlesen (früher musste bestenfalls eine Aufstellung der technischen Daten auf der Verpackung herhalten), wenn man ein Hotel sucht, findet man ehrliche Meinungen und Reiseberichte statt wie früher nur retouchierte Katalogfotos, und so weiter.
Ein sehr großes Angebot in Sachen Reisen bietet die Seite Igougo. Neben den obligaten Hotelbewertungen und sponsored links zu billigen Flugtickets findest du auf Igougo aber eine Reihe von wirklich charmanten Features. Es gibt nämlich haufenweise Insidertips, was es Interessantes abseits der touristischen Trampelpfade gibt, "Journals" und "Experiences", die Empfehlung und Reisebericht in einem sind.
Sollen meine SchülerInnen also wieder einmal erforschen, wie es in London, New York oder Sidney aussieht, werde ich sie zu Igougo schicken und nicht immer zu den jeweiligen Touristboards. Die Einträge dort sind nämlich viel persönlicher. Und ein bisschen Human Touch neben dem zurechtgebogenen Reisekatalogdeutsch hat noch niemals geschadet! :)
http://www.igougo.com/
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7. March 2008 |
Internet,
Rechtliches,
Webdesign
Immer wieder mache ich bei eLearning-Ausbildungen oder LehrerInnenfortbildung darauf aufmerksam, wie sensibel gerade öffentliche Institutionen wie Schulen mit Fragen des Copyrights umgehen müssen - merke aber auch gleichzeitig, dass oft weder das Bewusstsein für solche Fragen da ist, noch dass KollegInnen wissen, wie sie mit dem Copyright umgehen. Dabei ist es heutzutage leichter denn je, im Internet entweder kostenlose urheberrechtsfreie Abbildungen zu finden oder diese zu einem wirklich günstigen Preis in Fotodatenbanken zu erwerben. Mir gefällt ein kurzer Artikel der BBC, der das Problem gekonnt umreißt:
http://news.bbc.co.uk/
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6. March 2008 |
Englisch,
Materialien,
Stundenplanung
Lesson Plans und Materialien für den Englischunterricht gibt es ja vielerorts im Netz. Besonders hilfreich sind diese Seiten meiner Meinung nach immer dann, wenn dank regelmäßiger Updates tagesaktuelle Problematiken ins Klassenzimmer geholt werden können. (Eine Qualität, die die Unterrichtsmaterialien von Lernado - nebenbei bemerkt - leider nicht bieten können …) Aber dafür gibt es ja die KollegInnen z.B. vom British Council, die wöchentlich entsprechende Anregungen für unterschiedlichste Niveaus bieten:
ELT Weekly Updates
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5. March 2008 |
Community,
eLearning,
Podcasting
Stefan Schober veranstaltet in den nächsten 14 Tagen in einem offenen Diskussionsforum eine Expertendiskussion zum Thema "Podcasts in der Schule".
Es wird nicht genau erklärt, welchem Zweck diese Diskussion dient. Aber ich vermute, dass die Diskussion im Rahmen einer Abschlussarbeit / eines Forschungsprojekts ausgewertet werden soll. Dafür spricht jedenfalls, dass sich Stefan Schober in seinem Eingangsposting für die Unterstützung bedankt.
Ich möchte ihn auch unterstützen und werde mich gleich auf die Fragen stürzen! Wer ist noch dabei?
http://campusib.fh-burgenland.at/884081.1/
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4. March 2008 |
eBooks,
Internes,
Unterrichtsalltag
Nun, nach fünf langen und auch anstrengenden Semestern berufsbegleitenden Studiums stehe ich kurz vor dem Abschluss des Masterlehrgangs. Die Arbeit ist abgegeben und ich harre dem Prüfungstermin … :)
Ich bin ausgebildeter Mediator und habe daher einen Masterlehrgang im Fachgebiet Mediation besucht. Meine Abschlussarbeit beschäftigt sich mit der Peer Mediation: ihren Chancen, aber auch Risiken.
Hier das Abstract: Die vorliegende Untersuchung macht sich auf die Suche nach den Gründen für den Erfolg der Konfliktbearbeitung durch SchülerInnen, aber fragt auch nach den Grenzen dieser Institution. Ziel ist insbesondere, herauszufinden, ob die Peer Mediation nur Nutzen stiftet oder durch die wiederholte Konfrontation mit belastenden Fällen für die Peer MediatorInnen möglicherweise selbst zu Beeinträchtigungen führen kann.
Zu diesem Zweck wurden halbstandardisierte Interviews mit erfahrenen und weniger erfahrenen Peer MediatorInnen und einigen ihrer BetreuungslehrerInnen an einer Wiener Schule durchgeführt. Die in der Befragung gewonnenen Erkenntnisse wurden schließlich anhand einer Themenanalyse dargestellt, kommentiert und zur Überprüfung der Plausibilität vorher getroffener Annahmen herangezogen.
Die Untersuchung kommt zum Ergebnis, dass die Tätigkeit als Peer MediatorIn weit weniger riskant sein dürfte als anfänglich angenommen. Im Gegenteil, die SchülerInnen profitieren in ihrer persönlichen Entwicklung enorm von ihrer Tätigkeit. Psychologisch brisante Konflikte erreichen sie kaum und wenn sie doch einmal mit einer belastenden Situation konfrontiert werden, können sie für die SchülerInnen weitere Hilfe vermitteln.
Und wenn euch die Langfassung interessiert, so könnt ihr sie hier als PDF herunterladen. Viel Spaß beim Lesen!
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3. March 2008 |
Deutsch,
Sprachwissenschaft,
Wortschatz
Süß! Dem Vormarsch des Englischen wird der Kampf angesagt und Begriffen wie "All you can eat" und "Hotline" zu Leibe gerückt. Angezettelt wird die kreative Suche nach Alternativausdrücken von der "Aktion lebendiges Deutsch". Auf der Homepage der Initiative kann jedermann Vorschläge einbringen.
Wenngleich der Versuch, sich krampfhaft der Sprachentwicklung entgegenzustellen, natürlich zum Scheitern verurteilt sein muss, zolle ich der Initiative meinen Respekt. Verdanken wir doch der "Aktion lebendiges Deutsch" fröhliche Wortkreationen wie "Abzocknummer", "Frustschnur" oder "Geduldsfriedhof".
Mein Vorschlag für "All you can eat" ist übrigens: "Iss, bis du platzt"!
http://www.aktionlebendigesdeutsch.de/wortdm.php
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2. March 2008 |
Google,
Kollaboration,
Teamwork,
Web 2.0
Vor einiger Zeit hat Google das Wiki-Projekt JotSpot gekauft und seither fragte ich mich neugierig, in welche Richtung der Suchmaschinengigant es weiterentwickeln würde. In der Form der "Google Sites" feiert JotSpot nun seine Wiederauferstehung. Google verspricht, nun sei "creating a team site as easy as editing a document".
Zunächst einmal ist Google Sites naturgemäß der Platz, an dem die verschiedensten Medien, die von diversen Google Services verwaltet werden, zusammenfließen: Google Docs, der Kalender, YouTube und Picasa. Abgesehen davon können aber auch weblogartige Beiträge veröffentlicht werden, sodass das Ergebnis wie eine nette kleine Groupwork-Seite aussieht, auf der intern oder auf öffentlich Informationen ausgetauscht werden.
http://sites.google.com/
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1. March 2008 |
eLearning,
Kollaboration,
Online Anwendung,
Schreiben
Mhm … ich grüble gerade über ein interessantes Angebot, auf das ich im Web gestoßen bin: XY Write it, ein online kollaboratives Schreibwerkzeug. Ohne großes Anmeldeprozedere kann jedeR in Sekunden ein Dokument eröffnen und in Wiki-Style (mit Formatierungszeichen statt komfortablen Schaltflächen) an seinem Text arbeiten.
Dieser kann (als PDF) veröffentlicht werden, andere können zum Mitarbeiten oder kommentieren eingeladen werden und das Service hat auch eine eingebaute Versionierung. Sehr Wiki-like also. Für das schnelle (gemeinsame) Schreiben eines Textes zwischendurch, ohne Anmeldehürden oder Zwangsregistrierung. Wenn der Editor nun noch ein bisschen komfortabler wird (Formatierung, AJAX?), ist das Angebot ein recht einladendes!
http://xywrite.it/
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29. February 2008 |
Deutsch,
eLearning,
ePaper,
Online Anwendung
Im Lehrerrundmail wurde unlängst von einer schönen Online-Anwendung berichtet: Von der Zeitungswerkstatt, auf der SchülerInnen in übersichtlicher Art und Weise eine eigene Zeitung gestalten = Beiträge in vorgefertigte Templates einfügen können. Motivierend ist bestimmt, dass das Layout einiger großer Tageszeitungen nachgeahmt wird. Das selbstproduzierte Tagesblatt kann als PDF-Datei abgespeichert und weiterverwendet werden. Das Konzept und die Umsetzung sind wirklich ansprechend. In Zukunft ist geplant, für die Nutzung Gebühren zu verrechnen, aber momentan kann die Zeitungswerkstatt noch kostenlos ausprobiert werden.
http://diezeitungswerkstatt.de/
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28. February 2008 |
Community,
Internet,
Web 2.0
Es gibt sooo viele nützliche Services rundherum, dass mir schon ganz schwindlig wird! Eines zeichnet sich für mich aber immer mehr ab: Die Zeiten von lokal abgespeicherten Webschnipseln oder Ausschnitten von Internetrecherche sind wohl endgültig vorbei. Nun sammelt man seine Gedanken und Ausschnitte und Textteile, die man im Netz zusammensammelt, auf diversen Onlineplattformen. Nur welche nehmen?
Ein Service, das mir schon wegen seines überaus netten Namens gefällt, ist Second Brain. Selbstbeschreibung des Anbieters: "Second Brain makes it really easy to keep track of all the content you have online. Bookmark web-pages and import content from your favorite internet-services. Organize everything in collections and share it on your public page."
Damit ist schon alles gesagt. Inhalte von delicious, Picasa, Google Docs und so weiter werden an einem Platz zusammengetragen. Auch Bookmarks zu jeglichen Seiten werden im persönlichen Account gespeichert, getaggt und gesammelt. Was ich noch vermisse, ist die Möglichkeit, Textteile oder Bilder von herkömmlichen HTML-Seiten zusammenzutragen, die nicht mit einem der trendigen Online-Services verbunden sind.
Wenn es das noch gibt, bin ich wohl wirklich bereit für eine Gehirnamputation! ;))
http://secondbrain.com/
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