Archiv für February 2008

Zeitungswerkstatt

Friday, 29. February 2008

Im Lehrerrundmail wurde unlängst von einer schönen Online-Anwendung berichtet: Von der Zeitungswerkstatt, auf der SchülerInnen in übersichtlicher Art und Weise eine eigene Zeitung gestalten = Beiträge in vorgefertigte Templates einfügen können. Motivierend ist bestimmt, dass das Layout einiger großer Tageszeitungen nachgeahmt wird. Das selbstproduzierte Tagesblatt kann als PDF-Datei abgespeichert und weiterverwendet werden. Das Konzept und die Umsetzung sind wirklich ansprechend. In Zukunft ist geplant, für die Nutzung Gebühren zu verrechnen, aber momentan kann die Zeitungswerkstatt noch kostenlos ausprobiert werden.

http://diezeitungswerkstatt.de/

Hirn #2

Thursday, 28. February 2008

Es gibt sooo viele nützliche Services rundherum, dass mir schon ganz schwindlig wird! Eines zeichnet sich für mich aber immer mehr ab: Die Zeiten von lokal abgespeicherten Webschnipseln oder Ausschnitten von Internetrecherche sind wohl endgültig vorbei. Nun sammelt man seine Gedanken und Ausschnitte und Textteile, die man im Netz zusammensammelt, auf diversen Onlineplattformen. Nur welche nehmen?

Ein Service, das mir schon wegen seines überaus netten Namens gefällt, ist Second Brain. Selbstbeschreibung des Anbieters: "Second Brain makes it really easy to keep track of all the content you have online. Bookmark web-pages and import content from your favorite internet-services. Organize everything in collections and share it on your public page."

Damit ist schon alles gesagt. Inhalte von delicious, Picasa, Google Docs und so weiter werden an einem Platz zusammengetragen. Auch Bookmarks zu jeglichen Seiten werden im persönlichen Account gespeichert, getaggt und gesammelt. Was ich noch vermisse, ist die Möglichkeit, Textteile oder Bilder von herkömmlichen HTML-Seiten zusammenzutragen, die nicht mit einem der trendigen Online-Services verbunden sind.

Wenn es das noch gibt, bin ich wohl wirklich bereit für eine Gehirnamputation! ;))

http://secondbrain.com/

Recht in virtuellen Lernumgebungen

Wednesday, 27. February 2008

Wie das Weblog des Langenscheidt-Verlags meldet, hat das österreichische Bildungsministerium eine  Broschüre herausgebracht, die LehrerInnen darüber informiert, welche rechtlichen Rahmenbedingungen in virtuellen Lernumgebungen zu beachten sind. Auf der einen Seite sind Kurse in Lernplattformen ja eigentlich virtuelle Kopien von realen Klassen, und dann wieder doch nicht. Die Broschüre behandelt Themen wie das Urheberrecht, das Publizieren eigener Werke, Zitierregeln für Bilder, Texte und Videoclips oder Probleme beim File Sharing.

http://newsstore.schule.at/

The Art of Happiness

Tuesday, 26. February 2008

An einer englischen Schule wurde landesweit erstmals das Unterrichtsfach "Happiness" eingeführt. Und zwar wird happiness dort definiert als "cultivating meaningful relationships". Ich finde diese Idee sensationell.

Zwar denke ich nicht, dass neue Medien und vereinsamen lassen - siehe die Web 2.0 social services -, aber ich frage mich schon, welcher Qualität diese virtuell aufrecht erhaltenen Beziehungen sind. Sind es tief gehende Kontakte, von denen man viel an Lebensfreude, Glück und letztlich auch happiness erhalten kann oder sind es oberflächliche, dahin plätschernde Bekanntschaften, die bestenfalls dazu dienen, die neuesten YouTube Videos zu verlinken oder Spaß-Powerpoints hin- und herzuschicken?

The Art of Happiness hat mit dieser Schwerpunktsetzung meiner Vorstellung nach einen fixen Platz in der Schule!

http://education.guardian.co.uk/

iPaper als Alternative zu PDF und Co.

Monday, 25. February 2008

Ein interessantes Projekt namens iPaper platziert sich auf dem Markt mit einem "document viewer built for the modern web". Kurz gesagt sind iPaper-Dokumente kleine Flash-Dateien ähnlich wie YouTube Videos und so können sie auch softwareunabhängig auf jedem Webbrowser mit Flashplayer dargestellt werden. Alle möglichen Inhalte - von Word-Texten über Powerpoint-Präsentationen bis hin zu Fotos oder Tabellen - können direkt auf der Homepage des Anbieters in das iPaper-Format konvertiert werden. Danach werden sie mit dem Viewer komfortabel angesehen, an Freunde verschickt und - wenn erlaubt - auch ausgedruckt. Der Viewer kann auch in das eigene Blog oder die eigene Homepage eingebaut werden (embed).

http://www.scribd.com/platform/home

Social Browser in der Onlineversion

Sunday, 24. February 2008

Vor einigen Wochen habe ich begeistert vom Social Browser "Flock" berichtet (http://www.lernado.com/2007/12/15/lets-flock/). Ich bin immer noch angetan von dem Programm und seinen Möglichkeiten, mich beim Internetsurfen zu unterstützen. Besonders die Einbindung von Social Services wie Facebook oder Weblogs ist sehr praktisch und zeitsparend. Wer derartige Hilfsmittel beim Surfen auch gerne hätte, aber nicht unbedingt seinen Browser wechseln möchte, dem sei ein Onlineangebot mit ähnlichem Leistungsumfang ans Herz gelegt: PageOnce, der "Personal Internet Assistant".

http://www.pageonce.com/

Board a spaceshuttle to Planet eBook

Saturday, 23. February 2008

eBooks von Klassikern wie "Frankenstein" oder "Tom Sawyer" gibt es wohl tausende Male im Netz zum kostenlosen Download. In die Riege der eBook-Seiten mit derartigen Titeln reiht sich nun auch Planet eBook. Das Angebot ist nicht riesig und auch nicht sehr originell, aber der Anbieter hat einen Riesenvorteil: Die PDF-eBooks sehen einfach wirklich spitze aus! Da hat sich jemand Mühe gemacht beim Setzen der Texte und das Leseerlebnis - einen passenden Reader vorausgesetzt - kommt dem Lesen eines "echten" Buches wohl schon recht nahe.

http://www.planetebook.com/

PDF Viewer auf Flashbasis

Saturday, 23. February 2008

Ich habe immer wieder Probleme mit den PDF-Plugins in meinem Browser. Ständig jage ich der Ursache nach, warum wieder einmal ein Dokument nicht im Browser geöffnet werden kann. Eine interessante Sache ist da der online PDF Viewer PDFMeNot, gefunden beim e-Learning Blog. Gib einfach die URL eines PDF-Dokuments ein und du siehst die Seiten sofort am Bildschirm. Der PDF Viewer ist schnell, hat aber leider keine Werkzeuge, um mit dem PDF mehr zu tun als es anzusehen (also z.B. auszudrucken oder Text zu kopieren).

http://pdfmenot.com/

Wie man Englisch nicht lernt

Friday, 22. February 2008

Einfach nur gut: Der Beitrag auf Schul-Kritik in Sachen Englischunterricht. Lesen und zustimmen! :)

http://schulwatch.wordpress.com/

Brockhaus online

Thursday, 21. February 2008

Du hast es bestimmt schon gehört: Der Brockhaus beendet seine Printausgabe des Universallexikons und wird nur noch online verfügbar sein. Finanziert soll das Angebot durch Werbung werden.

Eine gute Idee, wie ich finde. Denn ich habe in den letzten Jahren vielleicht drei Mal ein gedrucktes Nachschlagewerk aufgeschlagen (Lexikon oder Wörterbuch). Zeit zum Nachschlagen in echten Büchern zu verwenden ist ein Luxus, den ich mir nicht gönne. Ich verwende die Computerversionen diverser Produkte, etwa des Langenscheidt-Wörterbuchs oder der Encyclopedia Britannica.

Wenn es das Brockhaus Team schafft, bewährt recherchierte Informationen online aufzubereiten und das ganze dann auch noch stilvoll mit Werbung zu garnieren, die ohne aggressive Popups auskommt, werde ich die Seite sicher gerne und oft besuchen.

Das Büchersterben ist nicht in Ordnung, denn einen guten Roman lese ich immer noch viel lieber offline. Aber gedruckte Lexika oder Wörterbücher dürfen ruhig ihren elektronischen Kumpanen Platz machen.

http://www.brockhaus.de/