Map a story

8. September 2007 | , , ,

Im Netz habe ich kürzlich eine interessante Idee gefunden, wie man diverse online Landkarten-Anwendungen für den Literaturunterricht nützen könnte: “Map a story”. Die MacherInnen von Map a story rufen dazu auf, mit einer dieser Landkarten-Webseiten einen Plan der eigenen Geburtsstadt zu erzeugen und ihn dann anzureichern mit Erinnerungen, Fotos und Begegnungen. - wie eine Art elektronisches Tagebuch aus vergangenen Zeiten. Diese Idee ist sehr interessant und faszinierend, aber ich kann mir auch noch eine andere Anwendung vorstellen:

SchülerInnen sollen fiktive Geschichten verfassen und diese mit Hilfe eines Stadtplans entwickeln. Diese Vorgehensweise hilft, die räumliche Dimension bei Geschichten nicht aus den Augen zu verlieren und realistische Angaben zu machen, wie weit Orte voneinander entfernt sind bzw. in welcher Umgebung sich Schauplätze befinden. Mit Hilfe der Landkarten-Webseiten können die SchülerInnen auch hier spezielle Punkte festlegen und auch definieren, an denen sich Schlüsselszenen der Geschichte abspielen: An dieser Straßenecke trifft Julia zum ersten Mal auf Karl, hier finden die beiden ein ausgesetztes Hundebaby, etc.

http://www.rebooting.ca/place/
http://www.communitywalk.com/

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