Google Street View umstritten
June 8, 2007Eigentlich ist es ja eine sehr nette Idee: Der neue Geodienst des Suchmaschinenanbieters ermöglicht das Fahren durch Städte und zeigt ausgewählte (bislang nur US-amerikanische) Orte fotorealistisch. So können wir unseren SchülerInnen zeigen, wie San Francisco wirklich aussieht und sie etwa bei einem Webquest auffordern, eine geplante Sightseeing-Tour tatsächlich zu unternehmen.
Nun hat Google Street View aber KritikerInnen auf den Plan gerufen. Google dürfte mit dem Angebot nämlich gegen die Privatsphäre verstoßen, wie der “Standard” dieser Tage meldet. Die Nutzerin Mary Kalin-Casey war schockiert darüber, dass sie ihren Kater im Wohnzimmerfenster ihres Hauses sehen konnte. Ihr Posting, in dem sie ihre Besorgnis äußerte, löste heftige Debatten über die Folgen von Google Street View für die Privatsphäre aus.
Google lässt verlautbaren, die Privatsphäre ernst zu nehmen: “Street View zeigt nur Bilder, die von öffentlichen Räumen gemacht wurden.”
09. June 2007 um 02:29
Stimmt doch auch - wenn man ihren Kater von der Straße aus sehen kann, wieso dann nicht auch im Internet?
12. June 2007 um 14:09
Dass man den Kater sehen kann ist doch echt voll egal, da gibts wesentlich schlimmeres bei Streetview.