Generation Praktikum

21. May 2007 | , , ,

“Man darf sich nicht unter Wert verkaufen” ist die Hauptaussage des spannenden Spiegel-Artikels über die so genannte “Generation Praktikum” - also all jener jungen Leute, die nach dem Studium oder der Schule nach einer kurzen Einarbeitungszeit in einem Betrieb wie normale Arbeitnehmer eingesetzt werden, zu einem Hungerlohn und - wie es heißt - um Erfahrung zu sammeln.

Jeder Arbeitgeber, jede Arbeitgeberin will heutzutage Erfahrung und in den Arbeitsmarkt gerade frisch Eingestiegene geben oft alles dafür, diese wertvolle Erfahrung möglichst schnell zu erlangen - denn dann, nachher, dann wirkt das große Geld.

Trotzdem - ich finde, man darf sich niemals unter Wert verkaufen. Nicht als ArbeitnehmerIn, nicht als PraktikantIn, nicht als NachhilfelehrerIn oder sonst etwas anderes. Denn was nichts kostet, wird oft als nicht wertvoll empfunden, als selbstverständlich immer verfügbares Gut. Dumpingpreise ruinieren den Markt und davon hat schlussendlich keineR der AnbieterInnen etwas.

Ausbildung hat seinen Preis und mühevoll angeignete Kenntnisse darf man sich auch etwas kosten lassen. Und zwar sofort und nicht erst in mehreren, goldenen Jahren.

http://www.spiegel.de/unispiegel/

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