Von Würfeln und Zufällen

April 1, 2007

Der W30 WürfelHerr Rau sinnierte kürzlich über seinen verlorenen W30, die “Prinzessin unter den Würfeln”. Wer - wie ich - keinen blassen Schimmer hat, was genau dieses Objekt der Begierde sein soll, liest am besten bei Herrn Rau nach. Neben dem Einsatz in Rollenspielen (wofür diese Würfel wohl konzipiert worden sind) hatte Herr Rau im Refendariat die Idee, mittels des dreißigseitigen Würfels im Klassenzimmer eineN SchülerIn zufällig ermitteln zu können - wahrscheinlich für eine Stundenwiederholung oder Ähnliches. Damit kratzt er an einem heißen Thema im LehrerInnenalltag: Wie ermittle ich per Zufall auf faire Art und Weise eineN SchülerIn, ohne immer meine “Lieblinge” herauszupicken? Ich habe auf dieses Problem auch noch keine befriedigende Lösung gefunden. Praktisches Hilfsmittel im täglichen Leben ist für mich das Palm-Programm SchoolDoc, mit dem ich meine Unterrichtsplanung und die Leistungen meiner SchülerInnen verwalte. Neben vielen kleinen nützlichen Funktionen kannst du hier auch mit einem Zufallsgenerator einen SchülerInnennamen zufällig ermitteln.

3 comments zu “Von Würfeln und Zufällen”

  1. Jochen:

    > eineN SchülerIn zufällig ermitteln zu können - wahrscheinlich für eine Stundenwiederholung oder Ähnliches.

    Falls der Würfel wirklich dafür gedacht ist, ist natürlich die Frage, ob der Lehrer diese Zufälligkeit wirklich will. Ich will sie nämlich NICHT. Für mündliches Ausfragen nehme ich z.B. gezielt die Schüler, die eine Arbeit versaut haben (Chance zum Ausgleich) und die, die im Unterricht nichts sagen. Auf diese Art werden die Schüler, die gut mitarbeiten belohnt und die anderen “angeregt” auch mitzuarbeiten.

  2. Der Lehrerfreund:

    Ist der SchoolDoc wirklich tauglich für den Unterrichtsalltag? Verwaltest du damit auch deine Noten? Sehr attraktiv daran ist natürlich, dass er offensichtlich auf allen OS läuft (Java) und kein Pocket-PC-Scheiß ist.

  3. stephan:

    Absolut! Ich verwalte damit komfortabel nicht nur meine Noten (wie bei fünf vergleichbaren Programmen), sondern auch meine Planung! Und am Ende des Schuljahres drucke ich alles tagebuchartig aus und gebe es meiner Schulleitung als Dokumentation ab - inklusive Fehlstunden etc. Schooldoc ist richtig brauchbar, jede Minute des Lehreralltags.
    LGSt :)

Leave a comment ...