Google Educators wendet sich an Lehrkräfte

15. November 2006 | , , , , ,

Der Suchmaschinenanbieter hat seine Liebe zu LehrerInnen entdeckt und betreut seit Kurzem ein Portal, auf dem kostenfrei nutzbare Google-Produkte versammelt sind, die sich auch für den Einsatz im Unterricht eignen. Teilweise sind die Anwendungen auch versehen mit Unterrichtsanregungen. Außerdem können sich NutzerInnen aus dem Bildungsbereich über ihre Erfahrungen mit Google-Produkten austauschen und zusätzliche Anregungen weitergeben.

http://www.google.com/educators/

5 Reaktionen zu “Google Educators wendet sich an Lehrkräfte”

  1. Joachim

    Also erstmal finde ich die Google - Produkte ja ziemlich attraktiv. Schreibe z.B gerne in google.docs (früher Writley), wegen der Möglichkeiten gemeinsam ein Dokument zu bearbeiten und finde als Entwickler googleTalk besser als Skype. Finde aber, man muss vorsichtig sein, diese Produkte zu empfehlen, da Google absolut alle Nutzerdaten speichert und in der Zukunft für Marketing nutzt (bessere Anpassung der GoogleAds). Ein interessantes Video gibt es hier zum Thema:
    http://albinoblacksheep.com/flash/epic. So gibt es gmail Konten z.B gegen Empfehlung, was google ermöglicht soziale Netzwerke unter den Nutzern zu rekonstruieren.

  2. stephan

    Da stimme ich dir vollkommen zu. Danke auch für den Linktipp - ist ein spannendes Video. Witzig ist nur, dass auf der Seite selbst Google-Adwords verwendet werden. :)) Ich persönlich habe aber keine Sorge wegen Aufzeichnung meiner Kaufgewohnheiten / Nutzergewohnheiten. Denn ob ich schlussendlich bei den Marketingspielchen mitmache (also etwas kaufe, etc.), bleibt immer noch mir als Konsument überlassen. Zum Nachdenken gebracht hat mich jedenfalls die Vision, dass professionelle (Print)medien überschwemmt werden von der Übermacht an persönlichem Broadcast …

  3. Joachim

    Persönlich habe ich auch nicht unbedingt Vorbehalte, nur denke ich sollte man das für die Lerner nicht automatisch voraussetzen, bzw im Hinterkopf haben, dass man einem Unternehmen Informationen über soziale Netzwerke weitergibt, wenn man Schülerkonten bei Google anlegt, und man sollte auch wissen, dass Google ein Unternehmen ist, dass mit diesen Informationen viel Geld macht.

    Die Anwendungen finde vom technologischen Standpunkt dagegen empfehlenswert.

  4. stephan

    Stimmt, Joachim! Mit der Weitergabe von Schülerdaten muss man auf jeden Fall vorsichtig sein bzw. das überhaupt unterlassen. Es gibt ja gerade für den Unterrichtsbereich eine Menge an Alternativlösungen für das Classroom Management, wie etwa eine Lernplattform wie moodle. Ich dachte an die Anwendung der Google-Produkte eher an Lehrkräfte, zum Beispiel wenn LehrerInnen mit dem Page Creator schnell ein Webquest für ihre SchülerInnen erstellen und publizieren oder so.

  5. Joachim

    ok ich dachte du meinst dieses Angebot, wo man für die Schüler GoogleTalk oder Mail Zugänge aktivierst

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