Das Bachelor-ABC

8. May 2008 | , ,

Fröhliche, aber sehr informative Zusammenstellung von Schlüsselbegriffen aus dem - nach Bologna benannten - einheitlichen europäischen Hochschulraum. Wenn man liest, was da noch für Uneinheitlichkeit herrscht, merkt man, was noch für Arbeit dahintersteckt, bis man völlig unbürokratisch studierend quer durch Europa wandern kann. Erst kürzlich selbst erlebt - als ich meine österreichischen Abschlüsse für ein Postgraduate Studium in England anerkennen lassen musste.

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,550263,00.html

Type Racer

7. May 2008 | , , ,

Jochen stellt ein geniales kleines Onlinespiel vor: Type Racer. Es geht dort darum, einen Text schnell abzutippen. Und da es ein Rennen ist, muss man dabei schneller sein als seine KonkurrentInnen. Gar nicht so einfach, das steht fest! :)

http://play.typeracer.com/

Glückwunschbildchen

6. May 2008 | ,

Eine Kollegin von Herrn Rau hat kleinere SchülerInnen Glückwunschbildchen für MaturantInnen anfertigen lassen. Tolle Idee; werde ich mir merken, wenn ich nächstes Jahr dran bin mit meinen MaturantInnen! :)

http://www.herr-rau.de/wordpress/2008/05/abiturmutmacherbildchen.htm

Evernote forever

5. May 2008 | ,

Evernote ist ein supernützliche Sache. Letzten September habe ich das Programm erstmals vorgestellt (http://www.lernado.com/2007/09/21/die-unendlich-lange-papierrolle/). Seither sammle ich all meine Notizen, handschriftlich und getippt, in meinen Evernote-Notizbüchern und war stets hochzufrieden damit, alles sammeln und vor allem wiederfinden zu können! :)

Jetzt hat Evernote kräftig aufgerüstet und veranlasst mich zu dem freudigen Jubelschrei “Evernote forever”. Das Angebot von Evernote wurde nämlich wirklich sinnvoll und intelligent ausgebaut und präsentiert drei Komponenten, die nahtlos miteinander zusammenarbeiten:

  • die gewohnte Desktop-Anwendung,
  • ein Onlinekonto zum Erstellen und Verwalten der Notes wie am Desktop,
  • eine mobile Version für PDAs, die sogar handschriftliche Notizen unterstützt.

Erstellt man eine Notiz in einer dieser Applikationen, genügt ein Klick auf “Synchronisieren”, um - bei bestehender Internetverbindung - diese automatisch in die anderen Applikationen zu überspielen. Durch das komfortable Web-Interface kann man seine Notes jederzeit unterwegs einsehen und hat auch noch eine Sicherheitskopie im Netz, falls einmal die Festplatte baden gehen sollte …

Evernote ist - im Gegensatz zu früher - vollkommen kostenlos; es befindet sich in dieser neuen Version ja auch noch im Beta-Stadium. Ich nehme an, dass man ein Zukunft einen monatlichen Betrag bezahlen wird müssen, um den Zugriff auf die Onlineapplikation zu mieten. Aber ich schätze einmal, das ist es mir wert. Evernote ist ein Angebot, das ich zu hundert Prozent mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Momentan ist der Zugriff auf alle genannten Features nur per Einladung möglich, wie dereinst bei Google Mail. Ich kann zehn Leute einladen und tue das auch gerne! Schickt mir einfach ein eMail, wenn ihr Interesse habt.

http://www.evernote.com

Kostenlose Bilder für Unterricht, Web und Co.

25. April 2008 | , ,

Die Google Bildersuche ist zwar ein praktisches Ding, um schnell einmal grafische Veranschaulichungen diverser Inhalte zu finden, aber natürlich ist es ein großes No-no, die Suchergebnisse - Bilder, quer verteilt über das Internet - dazu zu verwenden, eigene Projekte zu illustrieren. LehrerInnen, die im Unterricht sorglos mit derartigen Urheberrechtsverletzungen umgehen, können schnell große Probleme bekommen.

Glücklicherweise gibt es aber viele nette Menschen, die Bilddateien kostenlos zur weiteren nichtkommerziellen Verwendung zur Verfügung stellen. Und das ganz offiziell, für den Privatgebrauch und - im Sinne der nichtkommerziellen Nutzung - auch für den Schulalltag. Solange kein Geld damit verdient wird.

117 derartige Internetseiten sind auf Lorm.de zusammengetragen. *stöhn* - so viele! :)

http://www.lorm.de/2008/01/02/102-quellen-fuer-kostenlose-fotos/

Alternative Endings, nicht nur im Film!

24. April 2008 | , , , , ,

Die Kollaborationswut des Web 2.0 hat längst auch die literarische Welt erfasst und bringt AutorInnen und LeserInnen zusammen. Ein raffiniertes Angebot in dieser Sparte ist StoryMash, eine Community für VerfasserInnen und LeserInnen von fiction stories. Letztere können hier mitbestimmen, wie Geschichten weitergehen sollen und sich für oder gegen alternative Versionen aussprechen. Nett gemacht ist die Baumansicht von Geschichten, die grafisch veranschaulicht, in welcher Beziehung Alternativ-Versionen von Kapiteln stehen. Natürlich ist die Zeit üblicherweise viiiel zu knapp, bei so einer Gemeinschaft tatsächlich aktiv mitzumachen, aber mich erinnert das Projekt wieder einmal daran, in meinen Unterricht etwas collaborative writing einzubauen.

http://storymash.com/

Googolopoly

23. April 2008 | , , ,

Die böse Seite von Google ist ja momentan in aller Munde. Google als Informationsgigant, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. Jetzt gibt es im Netz ein originelles Spiel, das die Expansionspolitik des Suchmaschinenriesen im Stil des bekannten Wirtschaftsspiels Monopoly darstellt. Vielleicht ein gelungener Gesprächsanlass für eine Klassendiskussion zu diesem Thema?

http://blog.box.net/?p=136

Britannica kostenlos für BloggerInnen

22. April 2008 | ,

Irgendwie haben sich die diversen renommierten Lexika noch nicht wirklich gefunden: Was publizieren wir online? Wem machen wir die Inhalte zugänglich? Verlangen wir Gebühren? Oder wie finanzieren wir unser redaktionell bearbeitetes Angebot?

Die altehrwürdige Encyclopedia Britannica vergibt ab sofort Gratiszugänge zu ihrem Webangebot für BloggerInnen und alle anderen, die mehr oder weniger regelmäßig im Netz publizieren.

Einen ersten Erfahrungsbericht dazu findest du bei Martin.

http://britannicanet.com/index.php

Zeichentrick alt

21. April 2008 | ,

Ich kann nicht zeichnen. Leider. Ich wünschte, ich könnte es. So richtig altmodische, nette Cartoons würde ich gerne zeichnen können. Als Motivationshilfe bei Schularbeiten zum Beispiel oder zum Verschönern von Arbeitsblättern. Deswegen habe ich auch dutzende Zeichenbücher im Schrank. Aber ohne dass mir jemand Feedback auf meine Kritzeleien gibt und mir sagt, worauf ich achten soll, wenn ich wieder einmal den "richtigen Blick" nicht habe, sind meine Versuche selten von Erfolg gekrönt. Für Leute, die jedoch zeichnen können, ist die folgende Anwendung möglicherweise interessant: Ein Programm, mit dem man im Daumenkino-Stil so richtig altmodisch gezeichnete Animationen herstellen kann!

http://www.les-stooges.org/pascal/pencil/

Map a story II

16. April 2008 | ,

Einzelne engagierte LeserInnen haben die Idee bereits realisiert, Schauplätze von Geschichten auf interaktiven Landkarten zu verzeichnen. Siehe dazu meinen Beitrag "Map a story" (http://www.lernado.com/2007/09/08/map-a-story/). Nun hat offenbar auch der Penguin Verlag diese Idee übernommen. Das meldete der bodensee edublog.

http://wetellstories.co.uk/stories/week1/